Mann angeschossen und lebensgefährlich verletzt
Schüsse in Berlin: Am frühen Morgen wird die Polizei in den Volkspark Friedrichshain gerufen. Dort liegt ein angeschossener Mann - lebensgefährlich verletzt.
Im Volkspark Friedrichshain ist ein Mann angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa
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Ein Mann ist im Volkspark Friedrichshain angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Beamte sind am frühen Morgen in den Park gerufen worden und haben dort den 50-Jährigen gefunden, wie die Polizei mitteilte. Er wies demnach mehrere Schussverletzungen auf und kam ins Krankenhaus. Der oder die Täter seien unerkannt entkommen, hieß es. Weitere Angaben zum Verletzten gab es zunächst nicht. Die Ermittlungen hat die Mordkommission übernommen.
In Berlin kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Schüssen mit Schwerverletzten. Hintergrund für viele Fälle ist ein Bandenkrieg, den die organisierte Kriminalität aus der Türkei nach Deutschland getragen hat. Ob der heutige Fall auch in diesem Zusammenhang steht, ist aber noch völlig unklar.
Das Landeskriminalamt hat im November eine eigene Sondereinheit für die Ermittlungen gegründet. Der Name der sogenannten BAO (Besondere Aufbauorganisation) bezieht sich auf die Schusswaffen: „Ferrum“ (lateinisch für „Eisen“). Die Verfahren dieser Einheit sollen bei der Staatsanwaltschaft Berlin konzentriert bearbeitet werden von der eigens eingerichteten Gruppe „Telum“. Dort sind nach Justizangaben erfahrene Staatsanwältinnen und Staatsanwälte aus dem Bereich der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) eingesetzt.