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Land misst Radonkonzentration in Innenräumen

In 18 Brandenburger Gemeinden soll die Radonkonzentration in Innenräumen gemessen werden. Freiwillige werden dafür gesucht. Gibt es Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr?

Von dpa

23.10.2026

Im kommenden Jahr sollen Radonmessungen durchgeführt werden. Uli Deck/dpa

Im kommenden Jahr sollen Radonmessungen durchgeführt werden. Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

In mehreren Brandenburger Gemeinden soll im kommenden Jahr die Konzentration von Radon stichprobenartig gemessen werden. Dafür sucht das Umweltministerium Freiwillige in 18 Gemeinden der Landkreise Uckermark, Märkisch-Oderland, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Sie sollen in ihren Wohnungen oder an ihren Arbeitsplätzen Messboxen aufstellen, um Daten zu erfassen. Die Messungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Das schreibt das Strahlenschutzgesetz vor.

„Radon kommt überall in der Umwelt vor. Es entsteht im Erdboden als Folge des radioaktiven Zerfalls von natürlichem Uran“, teilte das Ministerium mit. Das radioaktive Gas könne man weder sehen, riechen noch schmecken. „Aus dem Untergrund kann es in Gebäude gelangen und sich in Innenräumen anreichern.“ In Brandenburg ergaben bisherige Untersuchungen keine Anhaltspunkte für gesundheitsgefährdende Radonkonzentrationen.

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