Im Kreis Ostprignitz-Ruppin wird ein neuer Landrat gewählt
Vier Kandidaten stehen zur Wahl: Im Kreis Ostprignitz-Ruppin entscheiden die Bürger, wer neuer Landrat wird. Zuletzt war die Wahlbeteiligung zu gering. Auch der amtierende Landrat tritt erneut an.
Ralf Reinhardt (SPD) möchte zum dritten Mal Landrat von Ostprignitz-Ruppin werden. (Archivbild)Soeren Stache/dpa
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Die Menschen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wählen an diesem Sonntag einen neuen Landrat. Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) bewirbt sich um eine dritte Amtszeit und tritt gegen drei Konkurrenten an. Der AfD-Landtagsabgeordnete Torsten Arndt möchte ebenso Landrat werden wie Ronald Mundt von der Freien Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin und der parteilose Thomas Kresse. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft den AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein.
Der Gewinner der Direktwahl für das Landratsamt muss zusätzlich ein Quorum erfüllen: Das sind die Stimmen von mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten. Eine unter Umständen notwendige Stichwahl würde am 28. Juni stattfinden. Der Landrat wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.
Vor acht Jahren war ausnahmsweise eine Wahl im Kreistag erforderlich, denn zuvor hatte eine Stichwahl mangels Wahlbeteiligung kein Ergebnis gebracht und keiner der Kandidaten das nötige Stimmenquorum erreicht. Doch auch im Kreistag gab es dann kein eindeutiges Ergebnis zwischen Reinhardt und seinem Gegenkandidaten Egmont Ramelow von der CDU. So musste im Jahr 2018 das Los entscheiden: zugunsten von Reinhardt und der SPD.