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Hertha mit positivem Ergebnis im zweiten Halbjahr 2025

Der Sparkurs von Hertha BSC trägt weiter Früchte. Trotzdem drücken den Zweitligisten weiterhin Schulden im zweistelligen Millionenbereich.

Von dpa

28.02.2026

Herthas Geschäftsführer Ralf Huschen (l) und Peter Görlich sehen den Verein auf einem guten Weg. (Archivbild)Matthias Koch/Sportfoto Matthias Koch./dpa

Herthas Geschäftsführer Ralf Huschen (l) und Peter Görlich sehen den Verein auf einem guten Weg. (Archivbild)Matthias Koch/Sportfoto Matthias Koch./dpa

© Matthias Koch/Sportfoto Matthias Koch./dpa

Fußball-Zweitligist Hertha BSC setzt seinen Sparkurs erfolgreich fort. Im zweiten Halbjahr 2025 konnten die Berliner dabei erstmals seit langer Zeit einen Gewinn von 385.000 Euro für die Hinrunde verzeichnen, wie der Verein mitteilte. „Das zurückliegende Halbjahr markiert einen wichtigen Zwischenschritt auf unserem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. Erstmals seit längerer Zeit können wir wieder ein leicht positives Ergebnis ausweisen. Das zeigt, dass unser konsequenter Kurs greift und Wirkung entfaltet“, sagte Geschäftsführer Ralf Huschen, „gleichzeitig wissen wir, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt.“

Der vor drei Jahren begonnene Sparkurs wurde im zweiten Halbjahr 2025 durch das Senken der Gesamtkosten weiter fortgesetzt. Das operative Ergebnis beträgt 4,1 Millionen. Dagegen stehen 1,3 Millionen Euro Abschreibungen sowie ein Zinsergebnis von 2,4 Millionen Euro. 

Transferwert der Profis auf 59 Millionen Euro taxiert

Hertha hatte im Dezember Anteile des Nordic Bond in Höhe von 21,2 Millionen zurückgekauft, um so die zinstragenden Verbindlichkeiten zu senken. Diese verteilen sich nun noch auf 18,8 Millionen Euro für den Bond sowie 17,4 Millionen Euro für weitere Fremdkapitalgeber. 

Weitere Kostensenkungen können sich nach der Saison ergeben, wenn die Kosten des Profikaders gesenkt werden können, dessen Wert auf 59 Millionen Euro nach transfermarkt.de taxiert wird.

Geschäftsführer Peter Görlich setzt auf den weiteren Weg der wirtschaftlichen Stabilität, der „unter den Rahmenbedingungen der zweiten Liga kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis aus Strategie und konsequenten Entscheidungen“ sei: „Diesen Weg werden wir mit Augenmaß und Verantwortung weitergehen.“

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