Giffey macht Vorschläge zu Berlins Müllproblem
Berlin hat vielerorts ein Müllproblem. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) macht im Wahlkampf einige Vorschläge, wie sich das Problem aus ihrer Sicht lindern ließe.
Berlin hat an vielen Orten ein Müllproblem. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa
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Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat mit Blick auf das Müllproblem in der Hauptstadt eine kostenlose Sperrmüllabholung ins Spiel gebracht - einmal pro Jahr und pro Haushalt. „Jeder Berliner kann das heute schon einmal im Jahr bei der BSR anmelden, aber eben nicht kostenfrei“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. „Dann kommt ein Team und holt das Zeug ab.“
Gut fände sie zudem, wenn die Berliner Stadtreinigung (BSR) mehr Orte in der Stadt „nasskärchern“ könnte, also mit einem Wasserhochdruckreiniger saubermachen. „Den Kotti kriegst du an manchen Stellen nicht mehr gefegt“, sagte sie. „Oder die Frankfurter Allee von der Ringbahn runter am Ringcenter entlang. Das werden wir mit der BSR besprechen.“ Für solche Maßnahmen brauche es gleichwohl personelle Ressourcen und auch Geld.
Abgesänge auf die Hauptstadt, die immer wieder auch das Müllthema betonen, hält die Wirtschaftssenatorin für verkürzt. „Wir haben definitiv Ecken, an denen es größere Probleme gibt, aber es ist ja nicht so, dass die Stadt generell im Müll versinkt.“ Daraus lasse sich nicht ableiten, dass in Berlin alles schlecht sei.
In Berlin wird am 20. September gewählt. Die SPD regiert derzeit an der Seite der CDU, die mit Kai Wegner den Regierenden Bürgermeister stellt.