Gefragte Eiche – Höheres Ergebnis bei Holzversteigerung
Bei einem Wertholz-Gebotsverfahren des Landes wurde mehr Geld für Eichenholz gezahlt. Ein Ergebnis durchbrach sogar eine besondere Marke.
Vor allem Eichenholz wurde im Haus des Waldes auf Schloss Hundisburg versteigert. (Symbolbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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Dieser Laubbaum steht höher im Kurs: Der durchschnittliche Erlös für Eichenholz hat bei der jüngsten vor einer Woche Wertholzsubmission Sachsen-Anhalts zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert um 9,4 Prozent auf 602,44 Euro pro Festmeter (Kubikmeter) Holz, wie das Landeszentrum Wald mitteilte.
Insgesamt seien 966 Festmeter ausgewählter Werthölzer auf den Plätzen Bischofswald und Rothenschirmbach angeboten worden. Mit 847 Festmeter handelte es sich bei einem Großteil davon um Eiche. Der Rest bestand etwa aus Esche, Ulme, Roteiche und Robinie. Bei diesen Edellaubhölzern sei der Erlös allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hieß es. Details nannte das Landeszentrum Wald an der Stelle nicht.
Besonders gefragter Stamm
Eine Besonderheit hob das Landeszentrum aber hervor: Für einen Stamm aus dem Privatwald der Forstbetriebsgemeinschaft Stendal sei ein Höchstpreis von 2.089 Euro pro Festmeter erzielt worden. Damit sei erstmals die Marke von 2.000 Euro pro Festmeter überschritten worden.
Bei der einer Auktion ähnelnden Submission können Säge- und Furnierwerke, Tischlereien sowie Holzhändler aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern bieten. Dieses Jahr haben laut Landeszentrum auch chinesische Käufer nennenswerte Holzmengen für den Export nach Asien gekauft.