Das Zuchthaus Görden in Brandenburg an der Havel wurde vor 81 Jahren von der Roten Armee befreit. In diesem Jahr steht die Erinnerung an eine bestimmte Gruppe der Inhaftierten im Mittelpunkt.
Das Zuchthaus Görden in Brandenburg an der Havel wurde vor 81 Jahren von der Roten Armee befreit. In diesem Jahr steht die Erinnerung an eine bestimmte Gruppe der Inhaftierten im Mittelpunkt.
Das Konzentrationslager Buchenwald hatte mehrere Außenlager, darunter Schlieben-Berga in Brandenburg. Dort mussten Häftlinge Panzerfäuste und andere Munition herstellen. Nun wird die Gedenkstätte 15.
Hinter Mauern und Wachtürmen: In Torgau wurden Jugendliche zu sozialistischen Persönlichkeiten umerzogen. Bundespräsident Steinmeier hat ehemalige DDR-Heimkinder in Torgau getroffen.
Hinter Mauern und Wachtürmen: Bundespräsident Steinmeier trifft ehemalige DDR-Heimkinder in Torgau. Ihr Schicksal bewegt bis heute.
Chorstücke aus dem KZ, Jugendrallyes und digitale Spurensuche: Wie junge Leute und Vereine in Brandenburg und Berlin NS-Geschichte lebendig halten und Auszeichnungen dafür bekommen.
Vor 81 Jahren wurden die Häftlinge des KZ Sachsenhausen befreit. Politiker und Überlebende mahnen in der Gedenkstätte, dass die Erinnerung an die NS-Verbrechen niemals enden darf.
Als Jugendlicher brachten ihn die Nazis nach Buchenwald, als einen von wenigen schwarzen Gefangenen. Jetzt ehrt ihn seine Geburtsstadt mit einer Stele. Vorausgegangen war eine Kontroverse.
Die Ermordung von 20 jüdischen Kindern kurz vor Kriegsende soll nicht in Vergessenheit geraten. Zusammen mit Schülern aus Mecklenburg und Hamburg hat ein Verein eine Gedenkfeier organisiert.
Kurz nach Ende des NS-Regimes wurden drei Jugendliche unter sowjetischer Besatzung erschossen. Die Gedenkstätte Leistikowstraße erinnert dem Schicksal der 15- und 16-Jährigen.
Das internationale Zentrum über NS-Verfolgung im hessischen Arolsen hat im vergangenen Jahr mehr Anfragen denn je erhalten. Auch Menschen ohne familiären Bezug suchten verstärkt nach Informationen.
Ort des Grauens, Ort des Erinnerns: In der Gedenkstätte Sachsenhausen gedenkt die israelische Botschaft in Deutschland der Opfer des Holocaust. Zwei Minuten lang ertönt ein Sirenenton.
Im KZ Mittelbau-Dora mussten Zehntausende Häftlinge im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten. Bei der Lagerbefreiung 1945 fanden US-Truppen nur wenige Überlebende.
Hitlergruß in Ravensbrück, KI-Fakes im Netz und abgesagte Schulbesuche: Wie Gedenkstätten neue Angriffen auf die Erinnerungskultur erleben.
Protestaufrufe aus dem propalästinensischen Lager, ein Kulturstaatsminister in der Kritik: Das Gedenken an die Befreiung des KZ Buchenwald stand dieses Jahr unter einem besonderen Stern. So lief es.
Schon im Vorfeld hatte es Kritik am Auftritt des Kulturstaatsministers beim Buchenwald-Gedenken gegeben. Auch vor Ort gab es Gegenwind. Das sagt Weimer selbst dazu.
In der „Station Z“ erinnert Brandenburg an das Grauen von Sachsenhausen und die Befreiung des Konzentrationslagers. Einen Preis gibt es für Demokratie und Toleranz.
Flugblätter gegen Hitler kosteten Hermann Kerkeling zwölf Jahre Freiheit. Sein Enkel betont: „Nie wieder“ ist mehr als ein Spruch. Was Hape Kerkeling mit Buchenwald verbindet und was ihm Sorgen macht.
Die Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ darf heute laut Gerichtsbeschluss nicht an der KZ-Gedenkstätte demonstrieren. Nun haben sie nach eigenen Angaben einen anderen Weg gefunden.
Vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Buchenwald befreit. Rund um die am Sonntag geplante Gedenkveranstaltung hatte es in den vergangenen Wochen viel Lärm gegeben.
Jahrzehntelang sollten in Torgau Jugendliche zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ umerzogen werden. Bei seinem Besuch vor Ort trifft der Bundespräsident Betroffene.
Seit Mitte der 1990er Jahre haben immer Überlebende anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers gesprochen. Dieses Jahr ist das anders - aus einem Grund.
Die Initiative „Kufiyas in Buchenwald“ darf nicht vor der Gedenkstätte protestieren. Was das Verwaltungsgericht Weimar zur Verknüpfung von Holocaustgedenken und aktuellen Konflikten sagt.
Die Gedenkstätte „Geschlossener Jugendwerkhof“ in Torgau erhält eine Förderung. Das Geld soll unter anderem digitale Erinnerungsarbeit möglich machen.
Vor dem Gedenken an die Befreiung des früheren NS-Konzentrationslagers wird über angekündigten propalästinensischen Protest gestritten. Felix Klein solidarisiert sich mit der Gedenkstättenleitung.
Die Stadt Weimar will eine propalästinensische Demonstration am Jahrestag der Buchenwald-Befreiung nicht unmittelbar an der Gedenkstätte zulassen. Nun muss ein Gericht entscheiden.
2006 wurde Mehmet Kubaşık vom NSU ermordet. Ministerpräsident Wüst bittet die Familie am Jahrestag um Entschuldigung für falsche Verdächtigungen – und will ein Zeichen für Zusammenhalt setzen.
Es gibt immer weniger Zeitzeugen, dafür aber immer mehr politische Instrumentalisierung: Warum die Gedenkstätte Buchenwald Schauplatz kontroverser Debatten ist – und wie sie damit umgeht.