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Frau in Harburg bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt

Eine 58-Jährige ist in Harburg auf dem Weg zur Arbeit, als ein Mann sie verfolgt und attackiert. Kurz zuvor hatte der mutmaßliche Täter bereits einen anderen Polizeieinsatz ausgelöst.

Von dpa

16.10.2026

Ein 21-Jähriger soll eine 58 Jahre alte Frau auf offener Straße bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. (Symbolbild)Carsten Rehder/dpa

Ein 21-Jähriger soll eine 58 Jahre alte Frau auf offener Straße bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. (Symbolbild)Carsten Rehder/dpa

© Carsten Rehder/dpa

Ein 21 Jahre alter Mann hat in einem offensichtlich psychischen Ausnahmezustand eine 58-jährige Frau auf offener Straße bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Zudem habe er sie im Hamburger Stadtteil Harburg getreten und geschlagen, teilte die Polizei mit.

Mutmaßlicher Täter verfolgt Opfer und schlägt dann zu 

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war die Frau am frühen Morgen zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit, als sie bemerkte, dass der 21-jährige Afghane sie verfolgte. Dann habe dieser unvermittelt auf die 58-Jährige eingeschlagen, habe sie getreten und gewürgt. 

Als die Frau wenig später aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht sei, sei der 21-Jährige verschwunden gewesen. Die 58-Jährige sei daraufhin zur Polizei gegangen und von dort in ein Krankenhaus gebracht worden.

Passanten weisen auf Mann in psychischem Ausnahmezustand hin

Noch während die Beamten mit der Aufnahme des Sachverhalts beschäftigt waren, meldeten sich den Angaben zufolge mehrere Passantinnen und Passanten und wiesen in Tatortnähe auf einen Mann hin, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Der Mann sei zunächst ins Gewahrsam und anschließend in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht worden. Den Angaben zufolge wird der 21-Jährige von dort ins Untersuchungsgefängnis gebracht, wo ein Haftrichter über den Erlass eines Unterbringungsbefehls entscheiden wird.

Mutmaßlicher Täter hatte kurz zuvor bereits Polizeieinsatz ausgelöst

Die Ermittlungen ergaben, dass der 21-Jährige im selben Mehrfamilienhaus wie die 58-Jährige lebt. Außerdem hatte er kurz vor der Tat bereits einen Polizeieinsatz ausgelöst, weil er in seinem Wohnhaus randaliert hatte. Da ein die Beamten jedoch nicht feststellten, dass der Mann sich selbst oder andere gefährdete, ließen die Beamten ihn in seiner Wohnung.

Die Attacke auf die 58-Jährige sei für die Frau aber potenziell lebensgefährlich gewesen, deswegen werde nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Mordkommission habe deshalb die weiteren Ermittlungen übernommen.

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