Feuer im Klinikum Cracau: Drei Verletzte, Station gesperrt
Nach dem Brand im Klinikum Cracau laufen die Ermittlungen zur Ursache. Die Polizei schließt fahrlässige Brandstiftung derzeit nicht aus.
Am Montagmorgen kam es in den Pfeifferschen Stiftungen zu einem Brand (Symbolbild).Soeren Stache/dpa
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Bei einem Feuer in den Pfeifferschen Stiftungen sind drei Personen verletzt worden. Der Brand war am Montagmorgen in einem Patientenzimmer des Klinikums Cracau ausgebrochen, wie eine Kliniksprecherin mitteilte. Die Patientin, in deren Zimmer der Brand ausgebrochen war, habe eine Rauchgasvergiftung erlitten. Sie sei ebenso wie zwei weitere leicht verletzte Personen zunächst in der Notaufnahme des Klinikums Cracau behandelt und anschließend zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation aufgenommen worden. Ihr Zustand sei stabil.
Rund 70 Patienten evakuiert
Insgesamt seien etwa 70 Patienten vorsorglich aus dem Gebäude gebracht worden. Während der Evakuierung seien sie auf dem Gelände der Pfeifferschen Stiftungen untergebracht und betreut worden. Eine Verlegung in andere Krankenhäuser sei nicht nötig gewesen. Kurz nach 9.00 Uhr sei der Brand gelöscht gewesen, danach habe die schrittweise Rückführung der Patienten in die wieder nutzbaren Bereiche begonnen. Patienten aus den weiterhin gesperrten Bereichen seien innerhalb des Klinikums auf andere Stationen verteilt worden.
Sachschaden in Millionenhöhe
Die vom Feuer unmittelbar betroffene gastroenterologische Station sei erheblich beschädigt worden. Die Wiederherstellung werde nach bisheriger Einschätzung mehrere Monate dauern. Aufgrund der Umverteilung von Patienten und der eingeschränkten Bettenkapazitäten sei in den kommenden Tagen in einzelnen Bereichen mit reduziertem Betrieb zu rechnen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe, eine genaue Summe stehe bisher nicht fest. Wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte, könne nach derzeitigem Ermittlungsstand fahrlässige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei laufen weiter.