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Fake-Anrufe und falsche Briefe: Ermittler raten zur Vorsicht

Betrüger geben sich als Frankfurter Behörden aus und fordern Geld – was Betroffene jetzt tun sollten.

Von dpa

19.01.2026

Das Frankfurter Amtsgericht warnt vor einer bundesweiten Betrugsmasche. (Symbolbild)Arne Dedert/dpa

Das Frankfurter Amtsgericht warnt vor einer bundesweiten Betrugsmasche. (Symbolbild)Arne Dedert/dpa

© Arne Dedert/dpa

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft warnt vor zwei bundesweiten Betrugsmaschen, bei denen entweder per Fake-Anruf oder schriftlich Geld eingefordert wird. „Zum einen werden Bürger von einer Handynummer unter Nennung des Namens des Behördenleiters der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main angerufen. In diesem Telefonat werden Daten abgefragt und Zahlungen gefordert“, teilte die Behörde mit.

„Bei der zweiten Masche werden Bürger unter Verweis auf einen (gefälschten) Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main schriftlich aufgefordert, Daten preiszugeben“, hieß es. Zudem solle eine sogenannte Abwicklungsgebühr gezahlt werden, um gesicherte Vermögenswerte zurückgezahlt zu bekommen.

Solche Anrufe oder Schreiben stünden nicht im Zusammenhang mit der Staatsanwaltschaft oder dem Amtsgericht. Die Anrufe seien fingiert und der vermeintliche Beschlagnahmebeschluss gefälscht, betont die Behörde. Und: Wer solche Anrufe oder Schreiben erhalte, solle sich an die Polizei wenden.

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