Ermittlungen zum Tod einer Artistin in Bautzen dauern an
Ein Zirkusnachmittag wurde in Bautzen zum Alptraum: Vor den Augen vieler Kinder endete eine Trapeznummer tödlich. Noch immer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Zehn Monate nach dem Unfalltod einer spanischen Zirkusartistin in Bautzen wird noch immer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. (Archivbild)Sebastian Kahnert/dpa
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Auch zehn Monate nach dem Unfalltod einer Zirkusartistin in Bautzen dauern die Ermittlungen an. Die Staatsanwaltschaft Görlitz untersucht, ob es sich um eine fahrlässige Tötung handelt. Eine entsprechende Strafanzeige sei im Februar gestellt worden, teilte die Behörde mit. Weiter Auskünfte würden mit Verweis auf das laufende Verfahren und aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes nicht gemacht. Über den Fall hatte am Mittwoch die „Sächsische Zeitung“ berichtet.
Die 27 Jahre alte Artistin aus Spanien war am 27. September 2025 vom Trapez gestürzt und noch in der Manege gestorben. Das Unglück geschah vor den Augen von etwa 100 Besuchern, darunter viele Kinder. Die Polizei stufte den Fall zunächst als Arbeitsunfall ein und sah keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden.