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Einsamkeitsgipfel soll Hilfen besser vernetzen

Wer sich einsam fühlt, findet nicht immer selbst den Weg zu einer Begegnungsstätte oder Beratungsstelle. Beim ersten Einsamkeitsgipfel im Erzgebirge suchen Politik und Sozialarbeit nach Lösungen.

Von dpa

29.10.2026

Beim ersten Einsamkeitsgipfel Erzgebirge soll über bestehende Angebote gesprochen werden. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Beim ersten Einsamkeitsgipfel Erzgebirge soll über bestehende Angebote gesprochen werden. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Bei einem Gipfel wollen Vertreter aus Politik, Kommunen und Sozialarbeit darüber beraten, wie Einsamkeit bekämpft werden kann. „Einsamkeit ist eine ernstzunehmende gesellschaftliche Herausforderung. Sie kann Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenslagen treffen und ist keine Frage des Alters oder der persönlichen Lebensumstände allein“, sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) vor der Veranstaltung. 

Sachsen verfüge bereits über zahlreiche engagierte Akteure und Möglichkeiten zur Begegnung, so Köpping. Entscheidend sei, dass diese bekannt seien und die Menschen tatsächlich erreichten.

Initiiert wurde der erste Einsamkeitsgipfel Erzgebirge von der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Lang, der AWO Erzgebirge und der Stadt Oelsnitz. Das Motto: „Gemeinsam gegen Einsamkeit – Begegnung ermöglichen, Zusammenhalt stärken“. Im Fokus stehe, bestehende Initiativen besser miteinander zu vernetzen und Lösungen zu finden, um Hilfen leichter zugänglich zu machen. Denn wer sich einsam fühle, finde nicht unbedingt von selbst den Weg zu einer Begegnungsstätte oder Beratungsstelle, hieß es. 

Anstoß für mehr Austausch

Neben fachlichen Impulsen stehen der Austausch zwischen den Beteiligten und die Entwicklung konkreter Ideen für eine bessere Zusammenarbeit in der Region im Mittelpunkt. 

Dabei soll es insbesondere um Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen, die Teilhabe älterer Menschen und die Bedeutung des Ehrenamts gehen. Der Einsamkeitsgipfel soll nach Angaben von Simone Lang fortgesetzt werden. Bei weiteren Treffen könnten unter anderem Digitalisierung, Infrastruktur und Kultur thematisiert werden.

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