Deutlich weniger Geldautomatensprengungen
Mittels Sprengstoff kommt es immer mal wieder zu Angriffen auf Geldautomaten. Allerdings sind die Fallzahlen zuletzt deutlich gesunken.
Geldautomaten wurden in Brandenburg zuletzt seltener gesprengt. (Archivbild)Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Zahl der Geldautomatensprengungen ist in Brandenburg zuletzt deutlich gesunken. „Im Jahr 2025 wurden zwei Geldautomaten gesprengt“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Im Jahr davor fanden zehn Angriffe auf Geldautomaten mit Sprengstoff statt - davon vier Versuche.
Zuletzt hatten Unbekannte in Schöneiche (Landkreis Oder-Spree) einen Geldautomaten gesprengt. Die Täter erbeuteten jedoch kein Geld und flüchteten nach Polizeiangaben nach der Sprengung. Vorher waren die Täter mit einem Auto durch die Eingangstür eines Gebäudes gefahren.
2023 waren in Brandenburg insgesamt acht Angriffe auf Geldautomaten registriert worden. Lediglich einmal war der Versuch erfolglos. In fünf Fällen konnten nach Angaben der Beamten Tatverdächtige ermittelt werden. „Das entspricht einer Aufklärungsquote von 62,5 Prozent“, hieß es vor zwei Jahrne. Im Jahr 2022 wurden neun solcher Taten bekannt.
Zum Vorgehen der Kriminellen wollten sich die Beamten nicht äußern. „Wir bitten um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine Auskunft zu Täterprofilen und Schadenssummen erteilen. Auch vom Mitteilen von Aufklärungsquoten sehen wir ab“, führte die Sprecherin aus.
Zuletzt hatten die Beamten sehr wohl Statistiken zu Aufklärungsquoten geliefert. „Hintergrund sind unter anderem bundesweit oder länderübergreifend agierende Täter“, erklärte die Sprecherin. Fälle könnten daher auch an andere Bundesländer abgegeben werden. „Das führt dazu, dass die Quote hier nicht vollständig abgebildet werden kann.“