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Brand im Seniorenheim: Bewohner müssen ins Hotel

Nach einem Kellerbrand in einem Berliner Seniorenwohnheim fehlen Strom und Wärme. Die meisten Bewohner werden in Hotels untergebracht.

Von dpa

17.02.2026

Die Berliner Feuerwehr war in Reinickendorf zum Einsatz in einem Seniorenwohnheim. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

Die Berliner Feuerwehr war in Reinickendorf zum Einsatz in einem Seniorenwohnheim. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Nach einem Brand in einem Seniorenwohnheim in Berlin-Reinickendorf ist ein großer Teil der rund 150 Bewohner in Hotels untergebracht worden. In dem neunstöckigen Gebäude gebe es derzeit keinen Strom und keine Heizung, sagte ein Sprecher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, die die Seniorenapartments vermietet.

Das Feuer sei am Montag im Keller des Gebäudes in der Zobelitzstraße ausgebrochen und von der Feuerwehr gelöscht worden. Eine Person wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Berliner Medien haben darüber berichtet. 

Feuer zerstörte keine Wohnungen 

Der Brand habe sich aber auf die Kellerräume beschränkt. Die rund 150 Mieteinheiten, überwiegend Einzimmerwohnungen, seien nicht betroffen gewesen, sagte der Gewobag-Sprecher. Das Landeskriminalamt habe die Kellerräume inzwischen wieder freigegeben.

Es sei aber noch nicht klar, wann Strom und Heizung wieder funktionieren. Der Aufwand für die nötigen Reparaturarbeiten lasse sich bisher nicht einschätzen. 

Der Großteil der Bewohner sei deshalb in Hotels umgezogen - in Reinickendorf, aber zum Beispiel auch im benachbarten Spandau. Auch für diejenigen, die zunächst geblieben sind, gebe es das Angebot, ins Hotel zu ziehen.

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