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Betrieb am Flughafen Stuttgart läuft weitgehend wieder

Zwischenzeitlich geht am Stuttgarter Flughafen am Montag gar nichts mehr. Am Morgen hat sich der Betrieb größtenteils wieder eingependelt.

Von dpa

06.10.2026

Am Morgen danach hat sich die Lage normalisiert. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

Am Morgen danach hat sich die Lage normalisiert. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Am Flughafen Stuttgart hat sich nach der Bombendrohung am Montag der Betrieb weitgehend wieder normalisiert. Der Flugverkehr war nach Angaben der Bundespolizei für etwa anderthalb Stunden zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr unterbrochen. Ein 24-Jähriger hatte demnach nach der Sicherheitskontrolle einer Flughafenmitarbeiterin gesagt, er führe eine Bombe im Reisegepäck mit sich. Die Bundespolizei räumte daraufhin die Terminals im Sicherheitsbereich, An- und Abflüge wurden ausgesetzt. 

Eine Durchsuchung des betroffenen Bereichs ergab, dass keine tatsächliche Gefahr bestand. Danach wurde der Flugverkehr schrittweise wieder aufgenommen und die Passagierkontrollen wurden wieder geöffnet. Weil der Sicherheitsbereich geräumt worden war, mussten alle Passagiere erneut kontrolliert werden. Es habe noch einige Zeit gedauert, bis sich die Lage weitgehend normalisiert habe.

Rund anderthalb Stunden ging gar nichts am Flughafen Stuttgart. Tausende Fluggäste waren betroffen.Daniel Kessler/onw-images/dpa

Rund anderthalb Stunden ging gar nichts am Flughafen Stuttgart. Tausende Fluggäste waren betroffen.Daniel Kessler/onw-images/dpa

© Daniel Kessler/onw-images/dpa

Der 24-Jährige wurde von seinem Flug nach Hurghada in Ägypten ausgeschlossen. Gegen ihn wurde den Angaben nach ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Er sei wieder auf freiem Fuß.

Betroffen waren nach Angaben des Flughafens rund 30 Flüge und etwa 3.000 Menschen. Neun Flüge wurden komplett gestrichen, weitere neun umgeleitet. Bei elf Flügen kam es zu Verspätungen von bis zu drei Stunden.

Am Morgen danach hat sich die Lage normalisiert. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

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