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Abriss von A45-Überführung - so umfährt man die Sperrung

Brückensperrung auf der A45: Wer an diesem Wochenende unterwegs ist, muss Umwege fahren. Für Anwohner und Autofahrer gibt es Alternativen.

Von dpa

11.09.2026

Die Sperrung soll nach Angaben der Autobahn GmbH bis Montag früh andauern. (Symbolbild)  Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die Sperrung soll nach Angaben der Autobahn GmbH bis Montag früh andauern. (Symbolbild) Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

© Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Autofahrer, die an diesem Wochenende auf der Autobahn 45 rund um Herborn und Dillenburg unterwegs sind, müssen sich auf einen Umweg einstellen. Grund dafür ist der Abriss einer Überführung. 

Für die Arbeiten wird die A45 nach Angaben der Autobahn GmbH vom heutigen Abend um 22.00 Uhr bis zum Montagmorgen um 5.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dillenburg und Herborn-West gesperrt. Über zwei Umleitungen - die U38 und U15 - kann der Verkehr während dieser Zeit weiter fließen. So verlaufen die beiden Umleitungsstrecken: 

  • U15 in Fahrtrichtung Aschaffenburg-Dortmund: Von der Anschlussstelle Herborn-West über die Bundesstraßen 255, 414 und 54 bis zur Anschlussstelle Haiger/Burbach
  • U38 in Fahrtrichtung Dortmund-Aschaffenburg: Von der Anschlussstelle Dillenburg auf der Bundesstraße 277 über Dillenburg und Herborn bis zur Anschlussstelle Herborn-Süd

Das Überführungsbauwerk „Kiefernweg/Herborn-Burg“ ist den Angaben zufolge sanierungsbedürftig und wird nicht ersetzt. Dies hat laut Autobahn mehrere Gründe: Zum einen stehe Anwohnern und Forstleuten als Alternative in rund 300 Metern Entfernung die Unterführung der Talbrücke Windelbach zur Verfügung, um vom Dorf in den Wald zu gelangen. 

Zum anderen sei im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A45 zwischen der Talbrücke Lützelbach und der Anschlussstelle Herborn-West der Bau von Lärmschutzwänden geplant. „Bliebe das Überführungsbauwerk „Kiefernweg“ stehen, gäbe es in diesem Bereich eine Unterbrechung des Lärmschutzes“, erklärte die bundeseigene Gesellschaft. 

Für den Abbruch soll zunächst ein 400 Quadratmeter großes und bis zu zwei Meter hohes sogenanntes Fallbett aufgeschüttet werden, das dem Fahrbahnschutz während des Abbruchs diene. Zeitgleich sollen die Geländer, die Seitenteile der Brücke sowie der Brückenbelag entfernt werden. Schließlich folge der Abbruch des Überbaus und des Brückenkörpers. Zum Abschluss werde das Material mit mehreren Baggern zerkleinert und abgefahren.

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