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Leserbriefe

Ökostrom für Eisbahn bleibt eine Milchmädchenrechnung

Eisbahn

Mittwoch, 19. Februar 2020 - 10:30 Uhr

von Martin Winkler (Heiden)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Eisbahn verbraucht weniger Strom“ vom 14. Februar

Foto: infogram/wickel

Die Überraschung war groß, dass Ökostrom nicht teurer als normaler Strom war. Warum eigentlich, wo doch die Erzeugungskosten für Ökostrom bereits über die EEG-Umlage bezahlt werden? Überraschend wäre es gewesen, wenn man zweimal für das Gleiche hätte bezahlen müssen.

Die Vermarktung von Ökostrom ist ein großer Etikettenschwindel. Denn durch seinen Einkauf wird keine einzige Kilowattstunde Ökostrom mehr erzeugt. Es wird lediglich einem „normalen“ Stromkunden rechnerisch etwas von seinem anteiligen Ökostrom weggenommen. Der Effekt für die Umwelt ist daher leider null und nichtig. Wer einen verursachten CO2-Ausstoß wirksam an anderer Stelle durch Vermeidung kompensieren möchte, kommt daher nicht drum rum, selbst etwas aktiv zu tun.

Zum Beispiel hätten die Stadtwerke einfach in eine Solaranlage investieren können. Dann könnte man gesund darüber streiten, über wieviel Jahre des Betriebs die an anderer Stelle vermiedenen Emissionen für ein Jahr Eisbahn gegenrechnet werden dürfen.

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