Burloer Schützen schießen erstmals bereits am Sonntag
Beim Fest der Bürgerschützen aus Burlo gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen, die größte ist sicherlich, dass nicht mehr montags sondern sonntags geschossen wird. Insgesamt wurde der Festablauf einen Tag nach vorne gezogen, sodass bereits am Freitag, 7. Juni, gestartet wird. Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgerschützenvereins stellte Geschäftsführer Patrick Steverding die neuen Abläufe vor.
Paul Terbeck (Mitte) wurde für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.
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BURLO. Alles soll weitgehend, wie gewohnt, allerdings eben einen Tag eher, ablaufen.
Wahlen, Festausschuss und Offizierskorps: Bei den satzungsgemäßen Wahlen wurden Bernd Föcker (Vizepräsident), Markus Lansmann (stellvertretender Geschäftsführer), Thorsten Markovic (Kassenwart) und Christoph Vornholt (Ordonanzoffizier) in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Kassenprüfer sind noch ein weiteres Jahr im Amt. Beim Festausschuss schieden Dominick Drescher, Andre Enck, Norbert Osterholt, Berthold Garver-Föcker und Detlef Lühn aus. Neu dazu kommen Jürgen Hoppmann, Kevin Kallweit, Klaas Hollander und Lukas Telaar. Neu zum Offizierskorps stoßen Max Becker und Nick Vornholt.
Ehrungen: Seit 20 Jahren ist Jörg Osterholt und seit 25 Jahren Josef Bussmann für den Festausschuss tätig. Bei den Offizieren wurden Andreas Kappenhagen für 15 Jahre, Dirk Kinzig für 25 Jahre und Werner Schneiders für 35 Jahre Offizierstätigkeit geehrt. Ehrenoberst Josef Frenk, der dem Verein seit 50 Jahren die Treue hält, und Ehrenoberst Hermann Feldhaus, der seit 60 Jahren dabei ist, wurden in Abwesenheit geehrt. Einen Geschenkkorb überreichte Präsident Wolfgang Niehaves an Paul Terbeck, der sich schon seit Jahrzehnten ehrenamtlich um die steuerlichen Belange des Vereins kümmert.
Änderungen Schützenfest: Nachdem über das geplante Üben mit Kinderschützenfest, den Zelt-Biergarten sowie das erstmalige Schützenfrühstück am Sonntagmorgen informiert wurde, kam es beim letzten Programmpunkt zu einer angeregten Diskussion.
Der Vorstand stellte die Idee des neuen Sonntagabends vor: Der neue König soll künftig nicht mehr zu Hause, sondern am Pfarrgemeindezentrum Burlo ausgeholt werden. Der Vorstand möchte ihm so einen entspannteren Start in seine Regentschaft bereiten und gleichzeitig den Thronball eher beginnen lassen, um „das Zelt voller zu bekommen“. Der Vorschlag wurde schließlich zur Abstimmung gebracht und mehrheitlich angenommen.