Tennis

„Super elektrisierend“: Alcaraz bleibt souverän auf Kurs

Beim zweiten Auftritt nach langer Verletzungspause zeigt Carlos Alcaraz nur einen Satz lang Schwächen. Der Spanier ist weiter Top-Konkurrent von Alexander Zverev.

Von dpa

03.09.2026

Carlos Alcaraz jubelt über einen souveränen Sieg. Adam Hunger/AP/dpa

Carlos Alcaraz jubelt über einen souveränen Sieg. Adam Hunger/AP/dpa

© Adam Hunger/AP/dpa

Befreit jubelte Carlos Alcaraz über den nächsten Schritt zur angestrebten Titelverteidigung bei den US Open. Der spanische Tennis-Superstar bestand beim Grand-Slam-Turnier in New York auch die zweite Aufgabe nach seiner langen Verletzungspause souverän. Beim 4:6, 6:0, 6:3, 6:2 gegen Jaime Faria hatte der 23-Jährige nur im holprigen ersten Satz Probleme mit dem portugiesischen Außenseiter. 

„Ich habe mich großartig gefühlt“, sagte Alcaraz und schwärmte von der Atmosphäre am späten Abend im Arthur Ashe Stadion. „Die Zuschauer waren super elektrisierend hier in der Nightsession. Ich liebe es, in einer solch großartigen Atmosphäre zu spielen.“ 

Nach seinem Sieg imitierte er jubelnd einen Bogenschützen. In der Vergangenheit hatte er beim Jubel auch schon Bewegungen aus anderen Sportarten nachgeahmt, so zum Beispiel einen Golfschlag.

Alcaraz größter Titel-Konkurrent von Zverev

In der dritten Runde bekommt es Alcaraz nun mit dem Chinesen Yibing Wu zu tun und ist gegen den Weltranglisten-113. erneut klarer Favorit.

Der siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinner hatte wegen einer Blessur am Handgelenk seit Mitte April aussetzen müssen. In New York ist der Titelverteidiger in Abwesenheit des verletzt fehlenden Italieners Jannik Sinner. Er gilt dabei als der größte Konkurrent von Alexander Zverev im Kampf um den Triumph.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Tennis

zur Merkliste

Influencer im „Tennis-Disneyland“: Fluch oder Segen?

Die Organisatoren wollen aus den US Open am liebsten das „Disneyland“ des Tennis machen. Influencer sind beim Turnier in New York allgegenwärtig. Das hat Folgen - und sorgt auch für Kritik.