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Italiens Verbandschef tritt nach WM-Aus zurück

Das dritte Debakel in Folge zieht auch personelle Konsequenzen nach sich. Verbandschef Gravina hört auf. Unklar ist noch, ob es mit Nationaltrainer Gattuso weitergeht.

Von dpa

02.04.2026

Der Präsident von Italiens Fußballverband, Gabriele Gravina, gibt nach dem Aus in der WM-Qualifikation seinen Posten auf. (Archivbild)Luca Bruno/AP/dpa

Der Präsident von Italiens Fußballverband, Gabriele Gravina, gibt nach dem Aus in der WM-Qualifikation seinen Posten auf. (Archivbild)Luca Bruno/AP/dpa

© Luca Bruno/AP/dpa

Nach dem erneuten Scheitern in einer WM-Qualifikation ist Gabriele Gravina als Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC zurückgetreten. Der 72-Jährige stand seit der 1:4-Niederlage im Elfmeterschießen im Playoff-Duell mit Bosnien-Herzegowina massiv unter Druck. Sogar aus der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni war er zum Rücktritt gedrängt worden. Der viermalige Weltmeister Italien hat sich zum dritten Mal in Folge nicht für eine Fußball-WM qualifizieren können.

Was wird aus Trainer Gattuso?

Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden - also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Offen ist noch, ob Nationaltrainer Gennaro Gattuso weitermachen darf. Der 48-Jährige, der bei Italiens Titelgewinn bei der WM 2006 in Deutschland als Spieler dabei war, ist ebenfalls sehr umstritten.

Der damalige Sieg im WM-Finale gegen Frankreich war für Italien der letzte Erfolg in einem K.o.-Spiel einer Weltmeisterschaft. 2010 und 2014 schieden die Italiener in der Vorrunde aus. 2018 in Russland und 2022 in Katar waren sie nach dem Scheitern in der Qualifikation gar nicht erst dabei.

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