Lesebrief: Regionale Erzeuger sollten unterstützt werden
Leserbrief zum BZ-Bericht „Bürokratie macht Keil das Leben schwer“ vom 24. Januar.
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Die momentane geopolitische Situation lässt durchaus wichtige Themen in den Hintergrund treten. Klimaschutz und ökologische Nahrungserzeugung verlieren aufgrund der Verwerfungen leider an Bedeutung. Trotzdem dürfen wir diese Dinge nicht aus den Augen verlieren.
Ich unterstütze die regionale Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln durch Engagement in der Regionalwert AG Münsterland. Darüber hinaus kaufe ich soweit wie möglich regionale Produkte, und bin auch seit einigen Jahren Kunde auf dem Hof Keil.
Dass diese für die Hofschlachtung beschriebenen Vorschriften und der damit verbundene bürokratische Aufwand aus Tierschutzgründen und der Hygiene wegen sinnvoll sind, steht außer Frage. Dass das nicht zum Nulltarif zu haben ist, versteht sich von selbst. Aber die zum Wohl der Tiere gelebte Haltung und Schlachtung sind mir die höheren Preise wert. Und man schmeckt es. Qualität vor Quantität.
Es gibt in und um Reken weitere regionale Erzeuger, zum Teil auch in Bioqualität, die für ihre Überzeugung im Moment hart zu kämpfen haben. Ich meine, jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten regionalen Erzeuger unterstützen, indem die Einkäufe möglichst dort und nicht im Supermarkt oder beim Discounter gemacht werden.
Das stärkt unsere heimische Landwirtschaft und die Wirtschaft im Münsterland insgesamt und macht sie zukunftsfähig.“
Zum Text: Viele Kontrollen für eine Schlachtung auf dem Hof Keil
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