Kreis Borken

Polizei stoppt 18 Verkehrsteilnehmer wegen Alkohol oder Drogen am Steuer

Weil 18 Verkehrsteilnehmer vergangene Woche mit Alkohol oder unter Drogeneinfluss am Steuer saßen, leitete die Polizei mehrere Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Von Borkener Zeitung

08.12.2025

Polizei stoppt 18 Verkehrsteilnehmer wegen Alkohol oder Drogen am Steuer

© Robert Michael/dpa

KREIS BORKEN. Die Polizei im Kreis Borken hat in der vergangenen Woche insgesamt 18 Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilgenommen hatten.

Wie die Polizei mitteilt, wurden den Fahrern in allen Fällen eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Weiter leiteten die Polizisten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Kreispolizei berichtet in ihrer Pressemitteilung von diesen Fällen. Beispielsweise stoppte sie eine Fahrer, der mit 2,46 Promille mit seinem Wagen in Gescher unterwegs war. Er fiel Zeugen auf, da er mit Schlangenlinien unterwegs war - diese alarmierten die Polizei. Auf den Mann kommen nun erhebliche Konsequenzen zu.

Im Nordkreis registrierte die Polizei neben dem genannten Fall aus Gescher drei Alkoholverstöße in Vreden, zwei in Gronau und einen in Ahaus.

In Ahaus standen drei Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Drogen, in Gronau zwei und in Gescher einer.

Im Südkreis fuhr jeweils ein Verkehrsteilnehmer in Bocholt und Rhede unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug.

In Bocholt stoppten die Beamten in zwei Fällen und in Isselburg in einem Fall Verkehrsteilnehmer, die unter Drogen ein Fahrzeug führten.

Die Polizei appelliert eindringlich: Hände weg von Alkohol und Drogen. Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringe sich und andere in Gefahr - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen werde eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich.

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