Raesfeld

Neun Projekte werden umgesetzt

Mit dem „Regionalbudget“ fördert das Land Nordrhein-Westfalen Kleinprojekte auch in der Vital NRW-Region Hohe Mark. Die Gemeinde Raesfeld ist dort Mitglied.

Von Borkener Zeitung / pd

14.10.2020

Regionalmanagerin Josephine Kißmer übergibt den Förderbescheid an Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Hier sollen über das Regionalbudget zwei E-Scooter angeschafft werden.

Regionalmanagerin Josephine Kißmer übergibt den Förderbescheid an Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Hier sollen über das Regionalbudget zwei E-Scooter angeschafft werden.

© pd

Neues Förderprogramm hat sich bewährt

RAESFELD/HOHE MARK Das neue Förderprogramm zur Umsetzung von Kleinprojekten, das „Regionalbudget“, wird in der Hohen Mark auch im Jahr 2020 gut angenommen. Neun Projekte werden umgesetzt, sieben weitere stehen in den Startlöchern. Antragsteller seien vor allem Kommunen und Vereine, heißt es in einer Mitteilung.

Rund eineinhalb Jahre nach dem Start des „Regionalbudgets“ zieht Josephine Kißmer, die Regionalmanagerin der Vital.NRW-Region Hohe Mark, eine positive Bilanz. Durch das neue Programm, bei dem der Region neben den Fördermitteln aus VitaI.NRW jährlich noch weitere 180.000 Euro für Kleinmaßnahmen zur Verfügung stehen, könne die Region weiter profitieren.

Einfacheres Verfahren

Das große Interesse rühre daher, dass die Antragstellung unkomplizierter sei als beim großen Bruder „Vital.NRW“. Zudem werde mit dem Regionalbudget die Chance geboten, „kleinere, aber wichtige Maßnahmen umzusetzen, die schon länger geplant waren, bisher aus finanziellen Gründen jedoch noch nicht realisiert werden konnten“, so Kißmer. Neben Vereinen und Kommunen können sich auch Privatpersonen, Kleinunternehmen und Initiativen um Fördergeld bemühen.

Die Projektträger müssen dafür eine Art „Bewerbungsprozess“ durchlaufen: Zunächst muss das Vorhaben in einem Antrag beschrieben werden. Darin sollen Infos zum Projekt, den Kosten und zum Projektziel enthalten sein. Das Regionalmanagement berate und begleite hierbei, prüfe die generelle Förderfähigkeit und schlage das Projekt dem Entscheidungsgremium, der „Lokalen Aktionsgruppe“ (LAG), vor. Diese besteht aus 13 öffentlichen und privaten Vertretern, die für jedes Projekt über die Förderung entscheiden. Nach einem positiven Votum muss die Bezirksregierung noch formal zustimmen und die Projekte offiziell bewilligen.

Kosten dürfen 20.000 Euro nicht übersteigen

Für alle Projekte gilt: Die förderfähigen Kosten dürfen 20.000 Euro nicht übersteigen, und die Projektidee muss zu den Zielen der regionalen Entwicklungsstrategie und der Region Hohe Mark – Leben im Naturpark passen. Letztere setzt sich aus den Kommunen Dülmen, Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Reken sowie den Dorstener Stadtteilen Rhade, Lembeck und Deuten zusammen. Projekte können daher auch nur dort umgesetzt werden.

Auf der jüngsten LAG-Sitzung wurden sieben weitere Projekte beschlossen. Vor wenigen Tagen folgte die offizielle Bewilligung der Bezirksregierung. Damit ist die bereitstehende Fördersumme vollständig gebunden.

Aber: Alle Projekte müssen noch im Jahr 2020 umgesetzt und abgerechnet werden. Kißmer: „Das ist sicherlich sportlich, ich bin aber zuversichtlich, dass es uns gelingen wird.“ Es gibt weitere Ideen für eine Förderung. „Wir werden uns auch 2021 wieder für die Förderung von Kleinprojekten bewerben“, erklärt Kißmer.

Neun Projekte werden umgesetzt

© pd

Das könnte Sie auch interessieren

Raesfeld

zur Merkliste

Pläne für Raesfelder Bürgerpark schreiten voran

Die Verwaltung hat für den Raesfelder Bürgerpark einen teilinklusiven Spielplatz mit Wasserbereich geplant. Am 2. November berät der Bau- und Umweltausschuss über Turm, Rutsche, Sitzplätze und rund 171.000 Euro Förderung.

Raesfeld

zur Merkliste

Duo Klangwelten spielt Jazz und Eigenkompositionen

Anna-Karina Barthel und Carlotta Ribbe gastieren als Duo „Klangwelten“ am 9. November am Preen‘s Hoff in Erle. Die beiden Musikerinnen verbinden Gesang und Vibraphon im Dialog mit Jazz, bekannten Melodien und eigenen Stücken.

Raesfeld

zur Merkliste

Konzert bei Hecheltjen: Heico Nickelmann und Freunde laden ein

Heico Nickelmann kündigt sein Jahresendkonzert in der Festscheune Hecheltjen für den 27. Dezember an. Zum 30. Geburtstag seines Albums „Rebecca“ spielt er in mit seiner Freunde-Band unplugged und ohne Verstärkung.