Leserbrief: Verzerrte Wahrnehmung der Parksituation im Heidener Zentrum
Leserbrief zum BZ-Bericht „Kein hoher Parkdruck in Heiden“ vom 23. September.
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Leider spiegeln die erhobenen Daten nach meinen Beobachtungen nicht die Realität wider. Wie Herr Richters schon festgestellt hat, ist die Situation gefühlt eine andere. Als Referenz wäre eine Datenerhebung vor der Einführung einer Höchstparkdauer von zwei Stunden auf den Parkplätzen am Ärztehaus und an der Lindenstraße angebracht gewesen.
Seitdem die Zwei-Stunden-Grenze gilt, besteht für Mitarbeiter im Ärztehaus und in den Geschäften keine Möglichkeit mehr, die Parkplätze zu nutzen, da sie in der Regel länger parken müssen. Auch die Anwohner „Am alten Kirchplatz“ haben ein Problem, weil es kaum Parkplätze an den Häusern gibt. Daraufhin werden nun die Parkplätze in den anliegenden Wohnstraßen als Mitarbeiterparkplätze genutzt. Ob das wohl von der Gemeinde bedacht oder sogar in Kauf genommen wurde? Das führt dann dazu, dass sogar in nicht markierten Bereichen, an Engstellen und entgegen der Fahrtrichtung geparkt wird. Und das durchgängig von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 17 Uhr, sodass die Anwohner oftmals keine Parkmöglichkeit mehr finden.
Auch erschließt sich mir nicht, warum die Parkscheibenpflicht und zwei Stunden Höchstparkdauer auch am Samstag gelten. Dafür sehe ich keine Notwendigkeit.
Eine „Parkraumverschiebung“ hat ja auch schon Tobias Beckmann von Landhotel festgestellt und beklagt.
Mal sehen, wie sich die Situation darstellt, wenn die neu geschaffenen Wohnungen an der Borkener Straße (ehemals Kipp) und der Lindenstraße (ehemals Kindergarten) bezogen werden und der Investor sich von der Bereitstellung von Parkplätzen (teilweise) freigekauft hat. Ich befürchte, es wird nicht besser werden.
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