Leserbrief: „Smartmeter für jeden PV-Haushalt“
Leserbrief zum BZ-Bericht „Stadtwerke investieren Rekordsumme ins Stromnetz“ vom 15. April.
© Sven Kauffelt
Es ist erfreulich, dass die Stadtwerke Borken das Stromnetz ertüchtigen. Es bleibt für mich der große Wermutstropfen, dass man trotzdem nicht in der Lage ist, jeder zukünftigen PV-Anlage eine Einspeisung zu ermöglichen.
Da die Verbreitung von intelligenten Messsystemen (Smartmeter) immer noch sehr gering ist, frage ich mich, warum nicht parallel jeder Haushalt mit PV Anlage und Wallbox durch ein Smartmeter digital ertüchtigt wird, um mögliche Netzengpässe direkt zu erkennen und dann beseitigen zu können. So könnten Investitionen zielgerichteter und damit kundenorientierter erfolgen.
Mit einem Smartmeter und einem entsprechenden Stromtarif kann ich zum Beispiel mein E-Auto in Zeiten günstigen Stroms nachts laden. So wird das Stromnetz entlastet und netzdienliches Verhalten honoriert. Also eine Win-win-Situation, die nur durch ein Smartmeter möglich ist.