Borken

Georg Thiel verspottet bei Freilassung den WDR

Mit einem Schild mit der Aufschrift „Danke WDR!“ hat Georg Thiel am Dienstagmorgen das Gefängnis in Münster verlassen. Der 54-Jährige, der sonst in Marbeck wohnt, saß seit dem 25. Februar hinter Gittern, weil er sich weigerte, Rundfunkbeiträge zu bezahlen.

Von Nina Wickel

24.08.2021

Georg Thiel mit einer triumphierenden Geste bei seiner Freilassung am Dienstagmorgen vor der JVA Münster.

Georg Thiel mit einer triumphierenden Geste bei seiner Freilassung am Dienstagmorgen vor der JVA Münster.

© Berger

Beitragsverweigerer aus Haft entlassen

BORKEN/MÜNSTER. Georg Thiel ist seit Dienstagmorgen wieder auf freiem Fuß. Der 54-Jährige, der sonst in Marbeck wohnt, saß seit dem 25. Februar dieses Jahres hinter Gittern. Nicht als verurteilter Straftäter, sondern weil er in Erzwingungshaft genommen wurde. Das ist die Folge seiner Weigerung, trotz wiederholter Aufforderungen einer Gerichtsvollzieherin eine Vermögensauskunft abzugeben. Hintergrund dieser Weigerung ist eine andere Weigerung: nämlich die, Rundfunkbeiträge zu bezahlen. Und das seit mehr als acht Jahren (wir berichteten mehrfach).

Wie geht es jetzt weiter mit Georg Thiel? BZ-Redakteur Peter Berger, der Thiel bereits im Juni in der JVA Münster besucht hatte, ist erneut nach Münster gefahren, um mit ihm zu sprechen.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Georg Thiel verspottet bei Freilassung den WDR

© Berger

Das könnte Sie auch interessieren

Borken

zur Merkliste

BZ-Samstagskommentar: Demokratie ist machbar

Das „Demokratie-Festival“ zum Stadtjubiläum ist in dieser Woche mit Workshops für Kinder und Jugendliche zu Ende gegangen. BZ-Redakteur Peter Berger zieht in seinem Samstagskommentar Bilanz und skizziert, worauf es jetzt ankommt.

Borken

zur Merkliste

Anne König tritt von kfd-Bundesvorsitz zurück

Die Borkener CDU-Bundestagsabgeordnete Anne König hat mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) niedergelegt. König begründet den Schritt mit internen Auseinandersetzungen über Finanzierung und künftige Ausrichtung des Verbands.

Borken

zur Merkliste

Sachkundige Bürger erhalten in Borken (theoretisch) mehr Geld

Sachkundige Bürger der Ratsfraktionen können künftig für mehr Sitzungen eine Pauschale erhalten als bislang. Der Hauptausschuss hat die Zahl der Fraktionssitzungen, für die eine Pauschale gezahlt wird, von zwölf auf maximal 30 erhöht. An diese Grenze wird zwar kaum ein sachkundiger Bürger kommen, trotzdem könnten die Meinungen darüber unterschiedlicher kaum sein.