Borken

Demonstration gegen Rechtspopulismus in Borken geplant

Die Borkener Grünen und die SPD planen für den kommenden Samstag, 27. Januar, eine Demonstration auf dem Marktplatz. Die Kundgebung soll um 14 Uhr beginnen und sich, wie es in der Anmeldung heißt, gegen Rechtspopulismus und Rassismus wenden, bestätigte ein Polizeisprecher auf BZ-Nachfrage.

Von Peter Berger

22.01.2024

Am Samstag findet eine Demonstration auf dem Borkener Marktplatz statt. In größeren Städten wie Hamburg oder in Münster (Foto) fanden am vergangenen Wochenende bereits Demos gegen Rechtspopulismus statt.

Am Samstag findet eine Demonstration auf dem Borkener Marktplatz statt. In größeren Städten wie Hamburg oder in Münster (Foto) fanden am vergangenen Wochenende bereits Demos gegen Rechtspopulismus statt.

Am Samstag, 27. Januar, auf dem Marktplatz

BORKEN. Die Veranstalter seien bei der Anmeldung von zunächst 500 Teilnehmern ausgegangen, fügte er hinzu. Mit-Initiatorin Maja Becker betont: „Mir ist es als Demokratin wichtig, dass sich alle Menschen angesprochen fühlen.“ Da sie und weitere Kommunalpolitiker wiederholt aus der Bürgerschaft angesprochen worden seien, ob es nicht auch in Borken eine Demo geben könne, habe man sich zu der Anmeldung entschlossen. Die Demo solle ausdrücklich einen überparteilichen Charakter haben, so Becker. Wieviel Menschen tatsächlich kommen würden, sei schwer abzuschätzen, so Michael Engelhardt von der Borkener SPD. Die Erfahrungen der vergangenen Tage aus anderen Städten hätten gezeigt, dass die Prognosen teilweise weit übertroffen wurden.

Überparteilicher Charakter

Von den Veranstaltern zur Teilnahme angesprochen worden seien auch die im Stadtrat vertreten Parteien CDU, UWG und FDP, so Engelhardt weiter. Eine jeweilige Entscheidung über die Teilnahme soll spätestens nach den turnusmäßig montagabends stattfindenden Fraktionssitzungen erfolgen. Zudem wolle man Kirchen, Gewerkschaften und Vereine ansprechen.

Rednerliste steht noch nicht fest

Eine Rednerliste stehe noch nicht fest, so Engelhardt. In den vergangenen Tagen hatten in vielen Städten Deutschlands hunderttausende Menschen demonstriert. Anlass sind Medien-Recherchen über ein Treffen von AfD-Politikern und Neonazis im November in Potsdam, bei dem es um die massenweise Ausweisung von Menschen mit Migrationshintergrund gegangen sein soll.

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