Borken

B70 wird zwischen Borken und Raesfeld saniert - und voll gesperrt

Die B70 zwischen Raesfeld und Borken wird in den nächsten Wochen saniert. Dafür wird die Bundesstraße ab Montag, 23. März, voraussichtlich bis Ende April komplett gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über Marbeck umgeleitet.

Von Sven Kauffelt

04.03.2026

Wegen vieler Straßenschäden wird die B70 in den nächsten Monaten saniert.

Wegen vieler Straßenschäden wird die B70 in den nächsten Monaten saniert.

© Kauffelt

BORKEN/RAESFELD. Wie der Landesbetrieb Straßen NRW am Mittwoch angekündigt hat, wird die B70 zwischen Raesfeld und der Abfahrt Nordring in den nächsten Monaten saniert. Hier ist die Fahrbahn an mehreren Stellen stark beschädigt, so dass sich große Schlaglöcher gebildet haben. Laut Mitteilung erfolgt die Sanierung der Fahrbahn auf einer Länge von insgesamt 6,2 Kilometern. Diese sollen bis voraussichtlich Oktober in zwei Abschnitten eine neue Straßendecke erhalten. Der erste Abschnitt ab dem 23. März ist zwischen der Kreuzung Raesfelder Straße und der ersten Ortseinfahrt nach Raesfeld (Borkener Straße). Dieses Teilstück wird während der Bauarbeiten komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Marbecker Straße am Ortsteil vorbei und über die Raesfelder Straße wieder auf die B70 in Richtung Weseke. Dort ist laut Behörde aber der Anschluss an die B67 während der gesamten Maßnahme bis Oktober gesperrt.

Wegen der im Bau befindlichen Feuer- und Rettungswache im Dreieck zwischen Raesfelder Straße und den beiden Bundesstraßen soll die Kreuzung B70/Raesfelder Straße zudem eine Ampel bekommen. Der zweite Straßenbauabschnitt beginnt wiederum an der Kreuzung Raesfelder Straße und geht bis zum Nordring. Hier soll die Bundesstraße dann nicht komplett gesperrt, sondern der Verkehr jeweils einspurig am Straßenrand an der Baustelle vorbeigeführt werden. So umgeht Straßen NRW eine Umleitung des überregionalen Verkehrs insbesondere der Lastwagen durchs Borkener Stadtgebiet. Außerdem würde so der Schleichverkehr etwa über Grütlohner Gebiet entfallen. Die gesamte Baumaßnahme kostet laut Straßen NRW rund 4,5 Millionen Euro.

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