Radfahren bedeutet Selbstständigkeit: Schüler-Aktion am BKB
Berufsfachschüler für Sozialassistenz haben Schüler der Fit-für-mehr-Klassen das Radfahren beigebracht. Für die geflüchteten Jugendlichen, die in diesen Klassen unterrichtet werden, bedeutet das Rad ein großes Stück mehr Selbstständigkeit und leistet einen Beitrag zur gesellschaftlichem Teilhabe.
Das Fahrrad bedeutet für die geflüchteten und neu zugewanderten Jugendlichen ein großes Stück Selbstständigkeit.
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BORKEN. Mobilität bedeutet Selbstständigkeit – und genau diese Kompetenz stand nun im Mittelpunkt einer bildungsgangübergreifenden Aktion am Berufskolleg Borken (BKB). Schülerinnen und Schüler der Fit-für-mehr-Klassen, in denen geflüchtete und neu zugewanderte Jugendliche unterrichtet werden, lernten gemeinsam mit angehenden Sozialassistenten das Fahrradfahren.
Die Aktion verfolgte mehrere Ziele zugleich, heißt es in einer Mitteilung des BKB. Für viele der neu zugewanderten Jugendlichen sei das Fahrrad ein wichtiges Verkehrsmittel, um den Schulweg, den Weg zur Ausbildungsstelle oder alltägliche Erledigungen selbstständig bewältigen zu können. Das Erlernen des Fahrradfahrens sei daher ein wichtiger Schritt zu mehr Eigenständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe.
Gleichzeitig bot das Projekt den Berufsfachschülern für Sozialassistenz die Möglichkeit, ihre pädagogischen Kompetenzen praktisch anzuwenden. Sie begleiteten die Teilnehmer einzeln oder in kleinen Gruppen, erklärten geduldig die Grundlagen und unterstützten sie bei den ersten Fahrversuchen - vom sicheren Halten des Gleichgewichts über das Bremsen und Lenken bis hin zu den ersten selbstständigen Metern auf dem Fahrrad.