Borken

„800 Jahre Frauen in Borken“: Buch zur Ausstellung vorgestellt

Das Begleitbuch zur Ausstellung „800 Jahre Frauen in Borken“ erscheint Mitte Mai. Es enthält Biografien und Texte, die den Beitrag von Frauen zur Entwicklung der Stadt Borken betonen. Viele Besucher hatten sich ein solches Nachschlagewerk gewünscht.

Von Borkener Zeitung

30.04.2026

Von Anfang an war es Wunsch des Ausstellungsteams, zu der Ausstellung auch eine Broschüre zu erstellen.

Von Anfang an war es Wunsch des Ausstellungsteams, zu der Ausstellung auch eine Broschüre zu erstellen.

© pd

BORKEN. „Diese Ausstellung schließt eine Lücke im Gedächtnis unserer Stadt“, schreibt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing in ihrem Vorwort zum Buch „800 Jahre Frauen in Borken“. Der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, die noch bis Ende Mai im Forum Altes Rathaus Borken (Farb) zu sehen ist, wird ab Mitte Mai zum Preis von fünf Euro dort erhältlich sein.

Damit erfüllt sich ein Wunsch vieler Besucher, die die Biografien der porträtierten Frauen gern nachlesen und aufbewahren möchten, heißt es in einer Mitteilung. Das Buch enthält alle Texte zu den in der Ausstellung gezeigten Borkenerinnen und Vorworte der Bürgermeisterin und des Ausstellungsteams.

Von Anfang an sei es Ziel gewesen, zur Ausstellung auch eine Broschüre zu erstellen, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, auch nach Ausstellungsende zu Hause alles nachlesen zu können, so das Organisationsteam. Schulze Hessing habe ihre ideelle und finanzielle Unterstützung zugesagt. So sei in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Lisa Dahlhaus und der Druckerei Rehms ein Buch entstanden, das deutlich mache, welchen Beitrag Frauen geleistet haben, um die Stadt zu dem lebens- und liebenswerten Ort zu entwickeln, die sie heute sei.

„Die Broschüre ist Bestandteil unserer gemeinsamen Borkener Identität.“


Mechtild Schulze Hessing

„Gemeinsam mit vielen anderen Bürgerprojekten zum Stadtjubiläum ist die Broschüre Bestandteil unserer gemeinsamen Borkener Identität und hat die Chance, auch über die Zeit des Jubiläumsjahres hinaus zu wirken“, schreibt Mechtild Schulze Hessing.

Neue Ideen gesucht

Die Ausstellungsmacherinnen freuen sich auf Vorschläge, Ideen und Anregungen für neue Porträts, die in den nächsten Jahren entstehen sollen. Denn die Ausstellung habe deutlich gemacht, dass es in unserer Stadt noch viel Potenzial an Geschichten über starke Frauen gebe.

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