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Papst
Aus seinem Auto heraus winkte Leo den Wartenden zu.Andrew Medichini/AP/dpa
Update -

Erst am Sonntag hatte Leo XIV. einen Knoten in der Lunge öffentlich gemacht. Nur zwei Tage später wird er operiert. Die Diagnose bestätigt die Befürchtungen: Der 71-Jährige hatte ein Karzinom.

Papst Leo XIV. leidet nach Angaben seiner behandelnden Ärzte an Lungenkrebs. Dies teilte das Ärzte-Team der Gemelli-Klinik in Rom nach einer Operation des 71-Jährigen mit. Bei dem Eingriff sei der untere Lappen der rechten Lunge entfernt worden, die anschließende Untersuchung habe bestätigt, dass es sich bei dem Knoten um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom handele.

Papst Leo XIV. hat nach offiziellen Angaben des Vatikans eine Operation an der Lunge gut überstanden. Der Eingriff zur Entfernung eines Knotens sei „erfolgreich“ verlaufen, teilte ein Sprecher in Rom mit.

Auf dem Heimflug aus Frankreich redet Leo XIV. über ein Thema, das ihm am Herzen liegt. Bei allen Sorgen über Risiken von KI versichert er: „Ich schlafe nachts gut.“ Damit belässt er es aber nicht.

Letzter Tag der Frankreich-Reise von Leo XIV.. Nach dem großen Jubel in Paris hält er eine Grundsatzrede zu Europa: gegen Abschottung und für eine „kreative Wiederentdeckung“ der eigenen Wurzeln.

Auch in Frankreich gab es zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche. Leo XIV. betont, solches Unrecht dürfe sich nicht wiederholen.

Frankreich gilt als „älteste Tochter der Kirche“. Das Verhältnis zwischen Paris und dem Vatikan ist nicht frei von Spannungen – aber trotzdem wird Leo XIV. von einer riesigen Menschenmenge gefeiert.

Eigentlich gilt Frankreich als „älteste Tochter“ der Kirche. Aber beim ersten Besuch von Leo XIV. in Paris geht es auch um Konfliktthemen wie Sterbehilfe und Abtreibung. Und um seine Wurzeln.