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Hamburg plant keinen Umzug für das Pokalspiel gegen München

Die Freude bei den Towers nach dem Sieg gegen Rostock ist groß. Vom Gegner gibt es viel Lob für den Auftritt der Hausherren. Diese treffen nun auf den FC Bayern. Der Spielort steht bereits fest.

Von dpa

12.09.2026

Hamburgs Basketballer laufen in die Inselpark Arena ein. (Archivbild)Christian Charisius/dpa

Hamburgs Basketballer laufen in die Inselpark Arena ein. (Archivbild)Christian Charisius/dpa

© Christian Charisius/dpa

In den vergangenen Jahren war der FC Bayern München ein gerngesehener Gast in Hamburg. Nicht nur, weil der Club bei seinen Gastspielen in der Barclays Arena für Zuschauerrekorde bei einem Basketball-Spiel in der Elbmetropole gesorgt hatte - die beiden letzten Auftritte vor bis zu 12.570 Fans entschieden die alles andere als erfolgsverwöhnten Veolia Towers Hamburg auch noch für sich.

Nun müssen die Münchner in dieser Saison neben dem Punktspiel am kommenden 11. April in der Spielstätte am Volkspark sogar ein zweites Mal in die Hafenstadt reisen. Der Grund: Dank des 90:81 (48:48)-Sieges in der ersten Pokalrunde gegen Ligakonkurrent Rostock Seawolves haben sich die Towers für das Achtelfinale qualifiziert.

Kleine Halle soll für Bayern unangenehm werden

Spielort aber soll bei diesem Duell am 18. Oktober die nur 3.400 Zuschauer fassende Inselpark Arena bleiben. Auch wenn vorher schon feststand, dass der Sieger des Nordderbys in der Runde der besten 16 Clubs München empfangen würde, habe man einen Umzug nicht im Blick gehabt, sagte Sportdirektor Marvin Willoughby: „Wir hatten eine schwere Aufgabe vor der Brust mit Rostock. Da sind wir nicht so forsch gewesen, dass wir davor gecheckt haben, wo wir dann spielen.“

Vielmehr sei es sogar besser, im Pokal in der kleinen Halle anzutreten, meinte Willougbhy. Eine Sichtweise, die auch Cheftrainer Benka Barloschky teilte: „Ehrlich gesagt, ich spiele gerne mal wieder gegen die Bayern in dieser Halle. Und vielleicht kann es für sie hier ja noch ein bisschen unangenehmer werden als in der großen Halle, die sie ja gewohnt sind.“

Neuer Towers-Kader überzeugt sogar den Gegner

Dass es überhaupt zu einem Achtelfinalspiel gegen den Mitfavoriten kommen wird, danach hatte es in der Partie gegen Rostock anfangs allerdings nicht ausgesehen. Nach dem ersten Viertel lagen die Mecklenburger mit 27:17 vorn und profitierten vor allem vom besseren Rebounding. Am Ende aber sollten nicht nur die 16 erfolgreichen Dreierwürfe der Towers den Ausschlag geben.

„Es hat sich heute alles bewahrheitet, was wir von Hamburg erwartet haben“, räumte Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz nach dem ersten großen Dämpfer für die Seawolves ein. „Sie haben einen sehr, sehr interessanten Kader zusammengestellt - ganz besonders, was Defensive, Physis und Länge angeht.“ Das habe sein Team gezwungen, viele schwere Würfe zu nehmen, „die wir heute nicht getroffen haben“.

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