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Leserbriefe

„...führe uns in der Versuchung“

Vaterunser

Freitag, 12. Januar 2018 - 19:20 Uhr

von Gisela Feldhaus (aus Borken)

Leserbrief zum BZ-Bericht „Vaterunser soll unbequem bleiben“.

Foto: dpa

Papst Franziskus

Mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Leserbriefe über das Vaterunser in der BZ und der Kirchenzeitung. Jesus wurde vom Teufel in der Wüste dreimal in Versuchung geführt. Was antwortete er ihm: „ Hinweg Satan!“ Es war also nicht der Vater im Himmel der Versucher. Gott gab uns die zehn Gebote als Richtschnur für ein gutes Zusammenleben mit ihm und den Mitmenschen. Wie könnte dieser liebende Gott seine Kinder in Versuchung führen? Für mich wäre das ein Widerspruch zu seiner göttlichen Barmherzigkeit. Das Gute und das Böse ist um uns in der Welt und wir sind jeden Tag vielen Versuchungen ausgesetzt. Wie immer wir den Versucher zum Bösen auch nennen, Teufel, Satan oder Irrwege. Wir können uns frei entscheiden, welchen Weg wir gehen, sprich: das Gute wählen oder der Versuchung zum Bösen nachgeben. Warum machen wir es uns mit der Formulierung so schwer?

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Ich schlage vor, wir lassen nur ein Wort weg und beten: ...und führe uns in der Versuchung...


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