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Leserbriefe

„Wir glauben, dass dies der einzig sinnvolle Weg ist“

Gelbe Tonne

Samstag, 30. Mai 2020 - 09:30 Uhr

von Regina Kruse (aus Raesfeld)

Leserbrief zum Bericht „Gemeinde will gelbe Tonnen nicht öfter leeren lassen“.

Foto: BZ-Archiv

Die gelben Tonnen werden in Raesfeld derzeit in einem vierwöchigen Rhythmus geleert

Wir sind ein Haushalt mit fünf erwachsenen Personen, in dem jeden Tag gekocht und entsprechend viel eingekauft wird. Wir haben die Einführung der gelben Tonne als Motivation genutzt, um Plastikmüll zu reduzieren. Das ist uns mit einigen wenigen Veränderungen im Einkaufsverhalten, wie zum Beispiel den Verzicht auf Einweggetränkeflaschen ganz schnell gelungen. So haben wir es geschafft mit dem vierwöchigen Abholrhytmus der gelben Tonne auszukommen. Wir glauben, dass dies der einzig sinnvolle Weg ist.

Zusätzlich ist natürlich der Handel gefragt, Plastikverpackungen zu reduzieren und wo es möglich ist, auf Mehrwegverpackungen umzusteigen. Wir können nur jedem Verbraucher empfehlen, sich einmal eine Müllsortieranlage für Plastikmüll von innen anzusehen. Der Gestank des Mülls ist fast unerträglich und muss von den dort arbeitenden Mitarbeitern im Schichtdienst ausgehalten werden.

In der gelben Tonne landet häufig Müll, der dort nicht hinein gehört, wie zum Beispiel alte Handyakkus. Diese Akkus führen in den Anlagen immer wieder zu Bränden. Auch hier sollte von Seiten der Kommunen noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, um die Bürger für dieses Thema noch mehr zu sensibilisieren.

Hier geht es zum Bericht „Gemeinde will gelbe Tonnen nicht öfter leeren lassen“.