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Leserbriefe

„Weniger Niederschläge in Vreden“

Bewässerung

Mittwoch, 31. Juli 2019 - 09:30 Uhr

von Josef Wissing (aus Vreden)

Leserbrief zum Artikel „Klare Regeln für Bewässerungsanlagen“.

Foto: Colourbox.de

Wassersprenger an und die Kartoffeln wässern? So einfach geht das nicht. Wer Grundwasser für solche Zwecke abzapft, der muss beim Kreis Borken eine Erlaubnis einholen.

Bewässerungsanlagen sind Peanuts gegen das Wasserabpumpen der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW). Die SGW pumpt in Vreden-Doemern bis zu sieben Millionen Kubikmeter nitratarmes eisenhaltiges Wasser ab. Der Ölbach ist trocken bis zum Vredener Freibad. Dies habe ich 2018 beim Kreis angezeigt.

Unseren Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch habe ich als sachkundiger Bürger der Grünen in der vergangenen Bauausschusssitzung aufgefordert, endlich dafür zu sorgen, dass die SGW unter diesen trockenen Bedingungen nicht mehr abpumpt. Dazu sähe er sich nicht in der Lage.

Der Kreis nötigt Kleinbauern wegen der Siloplatten-Verordnung zur Aufgabe, damit kein Fisch stirbt. Aber die SGW darf einen Fluss trockenpumpen.

Auch ist es ja nachgewiesen, dass wir in Vreden in der Vergangenheit viel weniger Niederschläge bekommen haben als die Nachbarkommunen, weil der ausgetrocknete Boden nicht mehr so viele Niederschläge anzieht.

Das Argument der Bezirksregierung, dass man in Doemern nur Brauchwasser abpumpe, lasse ich nicht gelten. Es ist sehr wohl für den Grundwasserstand mit maßgeblich. Und unsere Trinkwasserbrunnen im Außenbereich haben alle eisenhaltiges Wasser, das man filtern muss.

Hier geht‘s zum Artikel „Klare Regeln für Bewässerungsanlagen“.


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