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Leserbriefe

„Volkes Wille zu dessen Wohl umsetzen“

Bebauung in Heiden

Donnerstag, 11. Januar 2018 - 19:12 Uhr

von Ludger Höing (aus Reken)

Leserbrief zum Leserbrief „Keine Spur von Gemeinwohl“.

Foto: Gillitzer

Planung und Immissionsschutz von Bau- und Gewerbegebieten ist Sache der Gemeinden. Sie haben alles genehmigt, was gebaut wurde. Die Bürger wollen heute keine Nachteile durch Verkehr, Lärm und Gestank mehr haben. Dinge, die in der Vergangenheit genehmigt wurden, sind heute ein Problem. Nicht aber die Bauherren, Unternehmer und Landwirte sind dafür verantwortlich, sondern die Gemeinden mit guten Planungen.

Veränderungen können also auch nur auf Kosten der Allgemeinheit erfolgen und nicht zu Lasten der einzelnen Betreiber, denn deren Genehmigungen sind ja rechtlich gesichert, erfolgt und haben Bestand.

Jeder Bürger hat die Planungen von Gemeinden, Land und Bund genau zu verfolgen und bei Verletzung seiner Rechte sofort darauf hinzuweisen. Damit legt man dem Gemeinwohl keine Steine in den Weg – genau das Gegenteil erfolgt dadurch.

Wenn in Heiden Rechte von Bürgern durch Planungen der Gemeinde verletzt werden, was mit Urteilen zuletzt vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde, dann kann ich nicht nachvollziehen, warum das weiterhin versucht wird.

Bei der letzten Wahl haben die klugen Heidener Bürger stellvertretend für alle Politiker den Bürgermeister abgewählt, und damit ihren Unmut über die Planungen der Gemeinde ganz offensichtlich kundgetan.

Der neue Bürgermeister wollte alles besser machen. Die Artikel und Leserbriefe lassen anderes vermuten. Die aufmerksamen Heidener werden bei der nächsten Wahl sicher ihr Urteil abgeben.

Bis dahin haben die Verantwortlichen Zeit, zu lernen und Volkes Wille zu dessen Wohl umzusetzen. Genau dazu sind sie laut Gesetz verpflichtet und nicht zur Selbstgefälligkeit.


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