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Leserbriefe

Viel Rücksichtslosigkeit auf Borkener Straßen

Straßenverkehr

Samstag, 9. Juni 2018 - 11:00 Uhr

von Marie Becker (aus Borken)

Leserbrief zum Thema Straßenverkehr in Borken.

Foto: BZ-Archiv

Borkener Straßenverkehr und die Verkehrsteilnehmer: leider oft durch Rücksichtslosigkeit und Hemdsärmlichkeit geprägt: Straßenbeschilderung? Kann die Stadt sich sparen, beachtet wird sie sowieso nicht. Da steht zum Beispiel mehrfach an der Kreisel-Großbaustelle „Radfahrer absteigen“ (denn dort geht auch der Fußgängerbetrieb vorbei). Keiner scheint lesen zu können… Da hat ein Fußgänger ebenda einen Fuß bereits auf dem Zebrastreifen, ein Auto muss noch schnell an ihm vorbei und er setzt beherzt den zweiten Fuß auf den weißen Streifen, nicht glaubend, dass zwei weitere Autofahrer meinen, „die Straße gehört uns“. Dem Blech werden auch die wunderbarsten alten Bäume im Park geopfert, denn für die Blechkisten muss es freie Fahrt durch die Stadt geben (gemeint ist „in“ die Geschäfte, Parkplatz ist vorhanden), also eine Autostraße direkt am großen Kinderspielplatz vorbei: dass die Kinder hoher Gefahr ausgesetzt sind durch Raserei der Zwei-und Vierradfahrer, ist aktuell schon zu beobachten. Fahrradfahrer denken nicht daran, wenigstens ihr Tempo herabzusetzen, geschweige denn abzusteigen um die Kleinen zu schützen. Verkehrserziehung steht offenbar auf keinem Plan von Schulen. Und was wird, wenn die Straße dort ausgebaut ist?

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In der Politik wird viel von Rücksichtnahme und Solidarität geschwafelt, kein Wunder, dass nichts davon umgesetzt wird.

Ganz abgesehen davon vermisse ich auch bei jugendlichen Rasern den Schutzhelm. Ich habe im persönlichen Umfeld sehr schlimme Erfahrungen diesbezüglich gemacht: Die tolle Frisur hilft dann auch nichts mehr, wenn sie den zerschmetterten Schädel ziert. Sorry, das klingt fürchterlich, aber es ist Realität, der Ihr Euch und /oder andere fahrlässig aussetzt.

Und noch etwas: Andernorts pflanzt man Bäume und freut sich an jedem bisschen Grün, das die Atemluft verbessert. Nun ja, in Borken sägt man die Bäume ab und zementiert den Boden. Und der Nachbar freut sich über den „Verlust“, er hat weniger Laub zu fegen. Toll!


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