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Leserbriefe

Rückschlag für die Ökumene

Josefschule

Dienstag, 22. Mai 2018 - 11:10 Uhr

von Engelbert Vierhaus (aus Borken)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Protestant darf Josefschule nicht leiten“.

Foto: Schönherr

Dass in Deutschland hunderte von Rektorenstellen nicht besetzt sind, ist hinlänglich bekannt. Das liegt in erster Linie an der mäßigen Besoldung und der Mehrarbeit, die dieser Posten mit sich bringt.

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Wenn in diesem Fall in Borken, und das im ganzen Land, auf altertümliche Gesetze zurückgegriffen wird, wundert es keinen, dass der Zustand so bleibt. Was kann ein Rektor den Schülern Böses antun, nur weil er Protestant ist? Ist ein römisch-katholischer Lehrer, der mit einer Kollegin ein Verhältnis hat, obwohl verheiratet, ein besserer Mensch? Gesetz ist Gesetz. Die Ökumene erhält wieder einen Rückschlag.

Was würde geschehen, wenn ein syrischer oder jüdischer Lehrer sich bewerben würde? Quo vadis katholische Kirche? Die Zukunft sollte anders aussehen.


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