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Leserbriefe

Räten fehlt Kritikfähigkeit

Debatte um Kommentar

Montag, 11. Februar 2019 - 14:00 Uhr

von Detlev Jürgens aus Heiden

Leserbrief zur Reaktion der Heidener Ratsmitglieder auf BZ-Kommentar:

Foto: Hubert Konert

Zum wiederholten Male wird für mich offenkundig, dass die handelnden Personen der Gemeinde Heiden für Kritik eher wenig bis gar nicht empfänglich sind. Dies wird auch durch meine persönlichen Zusammenkünfte mit Personen der Gemeindeverwaltung, einschließlich des Bürgermeisters, deutlich. Somit sind derartige Erwiderungen für mich erwartbar gewesen. Erschreckend ist jedoch die Art und Weise der Gegenreden. Wenn in einem Kommentar beleidigende Tendenzen sowie polarisierende und populistische Botschaften erkannt werden, stellt sich die Frage, wie aus Sicht der Ratsmitglieder ein angemessener kritischer Kommentar auszusehen hätte. Als unangemessen erachte ich allenfalls die angeführten Beispiele und Vergleiche. So lässt sich darüber diskutieren, ob nach jahrelangen Streitigkeiten mit Landwirten ein „eindrucksvoller Beweis, um Vertrauen ins System zu gewinnen“ geliefert wurde. Zumal über die Verabredungen Stillschweigen vereinbart wurde. Eine Urteilsbildung war somit für den Bürger, wie so oft, nicht möglich. Auch in dem Vergleich „in Heiden ist die Welt noch in Ordnung“ und dem „amerikanischen Shutdown“ sehe ich Hilflosigkeit in Bezug auf eine nachvollziehbare Gegendarstellung. Wobei für mich unklar ist, ob der BZ-Kommentar überhaupt einer Gegendarstellung bedarf.


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