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Leserbriefe

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Montag, 11. Juni 2018 - 18:04 Uhr

von Manfred Wedding (Burlo)

Leserbrief zur BZ-Berichterstattung zum Thema Glasfaseranschlüsse

Foto: Kristian Kirk Mailand/Maimento

Seit September 2017 bin ich nun im „Genuss“ des Giganetzes in Burlo. Bis heute vergeht keine Woche ohne Frust. Denn auch das ist Glasfaser: eine stark schwankende Leitung, die gebuchte Höchstgeschwindigkeit (100 MBit/s) wird nie erreicht, Telefonate brechen plötzlich weg, das kommt besonders gut in Notfällen! Und wenigstens einmal in der Woche ist ein „Hardreset“ vonnöten: Entweder muss ich am NT-Konverter, wo der Router daran verbunden ist oder am Router selbst den Stecker ziehen, weil einfach nichts mehr geht und das ganze System sich aufgehangen hat. Zu den Geschwindigkeitsproblemen wurde mir seitens Epcan folgendes beschieden: Das muss an Ihren Endgeräten liegen. Seltsam, dass ich mit meinen Endgeräten an einer VDSL-Leitung bessere Ergebnisse erziele als mit Glasfaser, wahrscheinlich bin ich ein Einzelfall. Auch Glasfaser bedeutet Schneckentempo.

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Im alltäglichen Umgang ist also kein Fortschritt erkennbar. Was die Stabilität betrifft ist es eher ein Rückschritt. Man stelle sich folgende Situation vor: Die Notrufleitstelle ist aufgrund von Leitungsproblemen nicht mehr erreichbar. Und das im Netz der Zukunft.

Die Gemener Bevölkerung sollte schon genau abwägen, ob sie ein solch instabiles Netz mit immer neuen Überraschungen wollen oder nicht. Dazu kommt noch der Ärger mit den Erdarbeiten und dem Anschluss bis ins Haus. Für mich bleibt abschließend folgendes Fazit: Der Breitbandausbau mit der Deutschen Glasfaser und Epcan ist gescheitert. Sie stehen nicht zu ihrem Werk und sind nicht in der Lage, es fertigzustellen. Ein neues Denken ist nötig, auch im Rathaus, die diese Firmen ins Boot geholt haben.


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