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Leserbriefe

Pflanzen bieten nicht genug Schutz

Aa-Radweg

Samstag, 9. November 2019 - 17:30 Uhr

von Helmut Stroick (aus Borken)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Bepflanzung soll den Aa-Radweg sicherer machen“.

Foto: Schönherr

Neben dem Aa-Radweg geht es abwärts Richtung Wasser. Eine Bepflanzung des Ufers soll die Stelle für Fahrradfahrer sicherer machen.

Dass Pflanzen – in diesem Fall sind wohl solides Strauchwerk und Bäume gemeint – Unfälle verhindern können, ist wohl absolutes Wunschdenken. Oder schon schlimmer? Dat is ähnlich Dings wie am Fliegerberg: Hundefreilaufzone geht nicht wegen der Eidechsen, aber gewerbliche Rinderhaltung is kein Problem.

Das einzige, was Pflanzen da verhindern könnten, ist, dass man direkt in der Aa landet, wenn man mit unangepasster Geschwindigkeit, auf der falschen Seite fahrend, um die Kurven fährt und eine Überraschung erlebt oder so einem Raser ausweichen muss. Im Falle eines Unfalles kommt dann, abgesehen vom Ertrinken, jedoch die Frage auf, was denn unverschuldet, weil man einem Raser ausweichen musste, wohl schlimmer ist: Nass zu werden, oder das Gesicht, Arme und Beine von Pflanzen böse zerkratzt zu bekommen? Ich durfte da schon erleben, dass ich vor den unübersichtlichen Kurven mit dem Rad langsamer geworden, und genau in dem Moment von einem Raser überholt wurde. Wenn dann hinter der Kurve eine Gruppe Fußgänger ein Pläuschchen hält oder zwei Rolatorenpiloten nebeneinander den Weg nutzen, wird das sicher lustig. Die sicherere Variante wäre wohl durchgängig ein Geländer, und Radfahrern Schrittgeschwindigkeit vorgeben.

Bepflanzung soll den Aa-Radweg sicherer machen

Ulrich Kranenburg 10.11.201917:26 Uhr

"Highway to Hell", in special Borkener edition.


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