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Leserbriefe

„Noch mehr Leerstände“

Blumenhaus

Dienstag, 9. Januar 2018 - 19:14 Uhr

von Marlies Dasting (aus Heiden)

Leserbrief zum Bericht „Schließung des Blumenhauses löst Irritationen aus“.

Foto: Rinke

Lediglich diese zwei Sätze finden Kunden, die seit Jahresbeginn im Blumenhaus Mecking am Rathausplatz in Heiden einkaufen möchten.

Was trägt zur Verschönerung eines Dorfes bei, ein neuer Supermarkt oder Leerstände? Natürlich ein Vollsortimenter, und zwar mitten im Dorf. Stimmt. Da braucht man wenigstens keine Fachgeschäfte mehr.

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Blumen, Back-, Fleisch- und Schreibwaren, Textilien, Schuhe – im Supermarkt kann man doch alles kaufen. All in one nennt man das. Noch mehr Leerstände – ist doch egal.

Und wer unterstützt das Ganze? Vielleicht die Gemeinde Heiden, die Volksbank Heiden, der Werbekreis? Die Scheinheiligen, die Retter.

Ich dachte, der Bau des Supermarktes ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die baulichen Veränderungen des Hauses, an dem ein Teil des neuen „Point of Sale“ gebaut werden soll, aber schon?! Ich habe den Eindruck, dass der Eigentümer damit auch gerettet sein könnte. In Heiden kennt man sich ja, da sagt man noch du. Versprochen ist versprochen.

Ich finde es sehr schade, dass Blumen Mecking schließen musste und die Gemeinde keinen Ersatz geschaffen hat.

Aber bald gibt es ja einen weiteren Supermarkt, und hier gibt es sicherlich auch Blumen...

Volker Nienhoff 11.01.201807:01 Uhr

Traurig, dass das große ehrenamtliche Engagement des Werbekreises ohne Hintergrundwissen auf diese Art und Weise kritisiert wird.

Volker Nienhoff 11.01.201806:49 Uhr

@Markus Hüning

Sehr treffender Kommentar. Ich hatte exakt dieselben Gedanken beim Lesen des Leserbriefes.

Markus Hüning 09.01.201822:42 Uhr

Werte Frau Dasting, da Sie ja offenbar ganz gut wissen, wie man es anpacken sollte - ihren Worten zufolge jedenfalls besser als die ganzen Opportunisten, die da jetzt am Werke sind - sollten Sie sich vielleicht einfach einmal einbringen. Engagierte Bürger kann jede Gemeinde gut gebrauchen. Genau wie Geschäfte im Dorfkern, am besten sowohl Fachgeschäfte wie auch Frequenzbringer. Mitbürger hingegen, die ohne Hintergrundwissen leichtfertig mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die sich engagieren (und das vielfach ehrenamtlich) sind gut entbehrlich. Daher mein Rat - einfach mal an Ratssitzungen teilnehmen, mit dem Werbekreis sprechen oder sich in Expertenmeinungen zur Dorfentwicklung einlesen und dann eine Meinung bilden. Macht zwar mehr Arbeit als einen Leserbrief zu schreiben, ist aber gut für die Sache - und sachlicher.


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