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Leserbriefe

Nicht Maria 2.0, sondern Eva 2.0

Maria 2.0

Freitag, 17. Mai 2019 - 09:30 Uhr

von Josef Baumeister (aus Heiden)

Leserbrief zum BZ-Bericht „Frauen rufen zum Kirchenstreik auf“.

Foto: colourbox.com

+++Symbolbild+++

Die kfd verweist in ihrem Flyer darauf, dass sie ein Zeichen setzen will gegen Missbrauch und Ausgrenzung von Frauen in der katholischen Kirche.

Erstens: Für mich wird der Missbrauchskandal, so abstoßend er auch sein mag, nur als Aufhänger benutzt, um andere Ziele durchzuboxen. Denn wo bleiben die Proteste der kfd, wenn die Krankenkassen vermelden, dass jedes Jahr allein in Deutschland 110.000 Kinder im Mutterleib getötet werden.

Zweitens: Zugang zu allen Ämtern der Kirche: Der Heilige Papst Johannes Paul II. hat am 22. Mai 1994 ausdrücklich festgestellt (Ordinatio Sacerdotalis), dass das Priestertum auf Männer beschränkt ist. Das ist der Wille Gottes und wurde dann auch dogmatisch von der ganzen Kirche festgeschrieben. Die Triebfeder des Frauenpriestertums ist nicht die Demut, sondern der Stolz. (Eine der sieben Hauptsünden). Aus diesem Grunde müsste man diese Aktion nicht Maria 2.0, sondern Eva 2.0 nennen. Eva hat sich verführen lassen von den Einflüsterungen der Schlange im Paradies. Die Gottesmutter Maria hingegen war stets verfügbar für den Willen Gottes und sagte: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du es gesagt hast.“ Im Himmel ist sie heute die Königin und steht sogar über Engel, Aposteln und Märtyrern(siehe Lauretanische Litanei). „Die Größten im Himmelreich sind nicht die Amtsträger, sondern die Heiligen“, sagt der Heilige Papst in seinem Apostolischen Schreiben.


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