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Leserbriefe

„Kastrationsgesetz verhindern“

Kontrollen in Ställen

Donnerstag, 18. Januar 2018 - 18:31 Uhr

von Martin Ramschulte (aus Schöppingen)

Leserbrief zum Artikel „Kontrollen in Ställen ohne Vorwarnung“.

Foto: Eugen Wais

Kontrollen in Ställen und auf Bauernhöfen ohne Vorwarnung gibt es schon ewige Zeiten, früher eher wegen Seuchen und Schwarzschlachtens, in den vergangenen Jahren wegen Haltungsbedingungen der Tiere und eines hemmungslosen Papierkrams.

Warum die SPD die schon immer vorhandenen Kontrollen jetzt als ihre eigene neue Erfindung herausstellt, ist mir ein Rätsel.

Wenn die SPD einen politischen Erfolg möchte, sollte sie das Kastrationsgesetz 2019 verhindern. Damit würde sie mehr für das Wohl der Tiere und die Gesundheit der Schweinefleischesser und Jungbauern tun als alle anderen Parteien zusammen.

Das frühzeitige Kastrieren vergessen die männlichen Ferkel sehr schnell, und sie können gar nicht schnell genug wieder am Gesäuge ihrer Mutter sein. Die Chemieindustrie freut sich natürlich über neue Produkte, mit denen die zu kastrierenden Ferkel behandelt werden sollen. Ich frage mich nur, warum wir Bauern die sogenannten ,,Tierschützer“ noch nicht wegen Beihilfe zur Tierquälerei angezeigt haben?

Fest steht, dass in den Ställen der unkastrierten Jungeber unsägliches Tierleid vorherrscht. Dagegen ist der Kastrationsschnitt am dritten Lebenstag der Ferkel Peanuts. Nur das chemiefreie Kastrieren der Ferkel am dritten Lebenstag ist für die Gesundheit der Menschen und Schweine gut.


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