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Leserbriefe

Jetzige Formulierung sehr nach am Original

Vaterunser

Dienstag, 9. Januar 2018 - 19:58 Uhr

von Friedhelm Könning (aus Borken)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Das Vaterunser soll unbequem bleiben“.

Foto: dpa

Der Satz „und führe uns nicht in Versuchung“ lautet im griechischen Original:

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(kaì mè eisenégkes hemas eis peirasmón)

Wort für Wort übersetzt:

Und nicht mögest du hineinführen uns in Versuchung.

Die Übersetzung „und führe uns nicht in Versuchung“ ist also sehr genau, das heißt, so ziemlich das genaueste, was man hier in einem guten Deutsch übersetzen kann.

Ich halte es für bedenklich, vermeintliche oder tatsächliche Widersprüche in der Bibel dadurch korrigieren zu wollen, dass man in der Weise an der Übersetzung herumdoktert, dass man krass gegen den Wortlaut übersetzt, was vom Papst ersucht wird.

Wenn man damit anfängt, müsste man noch viel mehr in der Bibel umkrempeln.

Foto: ewtret


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