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Leserbriefe

„Ideengeber ist der Heimatverein“

Femeiche

Freitag, 10. Mai 2019 - 07:30 Uhr

von Klaus Werner (aus Erle)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Heiraten an der Femeiche möglich“.

Foto: BZ-Archiv

Die Femeiche in Erle.

Im Rahmen meiner damaligen Tätigkeit als erster Vorsitzender des Heimatvereins Erle und angesichts meiner emotionalen Verbundenheit mit der Femeiche, habe ich dort über Jahre zahlreiche Vorträge gehalten. Bei diesen Gelegenheiten tauchte immer wieder aus dem Kreis der Zuhörer die Frage auf, warum an diesem geschichtsträchtigen Ort das Heiraten nicht möglich sei.

Nun scheint es doch möglich, wie der Artikel besagt. Nur, und das ist mir ein Anliegen zu schreiben, die Idee dazu kommt nicht vom Bürgermeister oder der Gemeinde. Schon in den Jahren, als es um das ehemalige Pfarrheim ging, und selbst davor, kreiste dieser Gedanke schon in den Köpfen einiger aus dem Vorstand des Heimatvereins Erle. Als es um die eventuelle Nutzung des Hauses ging, formulierte der Vorstand unter anderem: „Ein Raum könnte als Standesamtszimmer genutzt werden. Brautpaare hätten die Chance, direkt an der Eiche getraut zu werden.“ Dieses wurde zum Beispiel bei einer Unterredung im Juni 2012 dem Bürgermeister und Herrn Tesing mitgeteilt.

Und in einem größeren Artikel sagte ich in der Borkener Zeitung vom 22. Januar 2014: „Heiraten an der uralten Eiche wäre ein Angebot, das das Pfarrheim umfassen könnte“. Alle Reaktionen seitens der Gemeinde darauf waren gleich null.

Ziel dieses Briefes ist nun folgender Fingerzeig: Ideengeber ist der Heimatverein. Nicht der Bürgermeister oder die Gemeinde. Sie hat es allerdings durch ihr damaliges Verhalten verpasst, dass jetzt dazu die nötigen Räume, wie Büros und ein kleiner Saal für Festlichkeiten, da sind.

Sie wären, hätte man weiter gedacht, vorhanden gewesen.

Heiraten an der Femeiche

Neben den Trauungen im Schloss Raesfeld soll es bald einen weiteren Ort geben, an dem sich Heiratswillige das Jawort geben können. Das teilte Bürgermeister Andreas Grotendorst im Rat mit. „Das hat gut funktioniert“, sagte er über eine Trauung an der Femeiche in Erle. Der uralte Baum sei „das Symbol für Beständigkeit“, ergänzte er. Grotendorst: „Das wird angenommen werden.“


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