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Leserbriefe

Hoffentlich bleibt Borken das erspart

Fischtreppe

Donnerstag, 8. August 2019 - 08:30 Uhr

von Siegfried Kuhn (aus Gemen)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Betonarbeiten an der Fischtreppe kurz vor dem Abschluss“.

Foto: Lars Johann-Krone

Die Betonarbeiten an der Fischtreppe sind fast abgeschlossen.

„Gott bewahre…“ – sagt man gemeinhin, wenn einem, in diesem Fall die im Bau befindliche Fischtreppe an der Aa in Ramsdorf, die Dimensionen förmlich erschlagen. Was uns bei Ansicht der Bilder in der BZ schon erschreckte, hat uns vor Ort sprachlos gemacht. Kennt man den Grund dieser Baumaßahme nicht, könnte man vermuten, hier wird ein Fundament für eine Autobahnbrücke errichtet.

Wer kommt denn auf die Idee, für einen Fischaufstieg des kleinen Flüsschens ein solches Bauwerk zu errichten. Von dieser Fischtreppe sind es doch nur noch wenige Kilometer bis zur Quelle vor Velen. Soll diese kurze Strecke den Fischen zu so viel mehr Lebensraum verhelfen?

Wir sind Befürworter von Maßnahmen, die dazu führen, der Natur ihr ursprüngliches Terrain zurückzugeben. Bitte aber im Rahmen überschaubarer Kosten! Da hilft dann auch nicht der nette Hinweis, dass die Bevölkerung durch Bullaugen die hoffentlich munteren Fische betrachten kann. Wenn diese durch Niedrigwasser und Sauerstoffmangel denn überhaupt noch so weit schwimmen können.

Hallo: Denn weiter als von Gemen aus können die Fische bekanntlich gar nicht zur Quelle schwimmen. Da ist ja dieses Stauwehr. Aus die Maus!

Man kann nur hoffen, dass im Zuge des Ausbaus des Borkener Mühlenareals eine dezentere Lösung geplant ist. Denn neben der Erneuerung der maroden Staustufe soll ja bekanntlich auch eine Fischtreppe gebaut werden.

Es wäre deshalb wünschenswert, den Borkenern zu einem frühen Zeitpunkt die Planung zu präsentieren.


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