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Leserbriefe

„Es wäre an der Zeit, dass sich was dreht“

Spielplatz-Bebauung

Samstag, 23. Juni 2018 - 11:00 Uhr

von Tobias M. Nießing (aus Raesfeld)

Leserbrief zum Bericht „Gemeinde soll Standort analysieren“.

Foto: Rentel

Die Gemende soll eine Bebauung des Spielplatzes am Holzplatz prüfen.

„Sorry, aber was bringt es, in den Sommerferien die Anzahl der Kinder auf dem Spielplatz „am Holzplatz“ zu ermitteln, wenn Urlaub und Freibad winken? Eine Nebelkerze wurde gezündet und eine Beruhigungspille verabreicht, um Zeit zu gewinnen — Kinder und Eltern auf diese Weise zu vertrösten.

Bedauerlich ist, dass sich wieder einmal viele Kommunalpolitiker einschließlich des Bürgermeisters der Tragweite nicht bewusst zu sein scheinen, wenn Wünsche, Interessen und bürgerschaftliches Engagement auf so wenig Verständnis stoßen, so leichtfertig abgebügelt werden. Das stößt bitter auf und setzt sich fest, weil sich viele Menschen innerhalb unseres Gemeinwesens einfach nicht mehr ernst genommen fühlen.

Wenn 1147 Unterschriften, bezüglich der Erler Bürgerinitiative im Jahr 2014, verbunden mit konkreten Vorschlägen zur Nutzung und Umgestaltung des Erler Pastorats für die Tonne waren. Wenn 965 Unterschriften für den Erhalt des „Niewerther Hofs“, verbunden mit guten Ideen, für die Tonne waren, wenn 474 Unterschriften für den Erhalt des Kinderspielplatzes „Am Holzplatz“, verbunden mit einer guter Begründung, offensichtlich keine Rolle mehr spielen, dann stellt sich die Frage, wer hier wen geringschätzt.

Politiker und Gemeindeverwaltung sollten für die Bürger da sein und nicht umgekehrt. Die Zeiten von „Don Camillo und Peppone“ sind doch längst Geschichte.

Und überhaupt: Wem nützt die neu ins Leben gerufene „Raesfeld-Konferenz“, wenn gute Anregungen und bürgerschaftliches Engagement so sträflich missachtet werden? Es wäre an der Zeit, dass sich was dreht.


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