LeserbriefeFREI

Bauern brauchen dringend Zukunftsperspektive

Podiumsdiskussion

Mittwoch, 22. September 2021 - 11:30 Uhr

von Hans Kuhrmann (Reken)

Leserbrief zu: „Zwei Stunden Frustabbau“.

Foto: Josef Barnekamp

Stellten sich den Fragen der Landwirte (vorne von links): Karlheinz Busen (FDP), Nadine Heselhaus (SPD), Anne König (CDU) und Bernhard Lammersmann (Grüne). Dahinter (von links) die Gastgeber und Organisatoren Michael Werlemann, Henrika Werlemann-Greving, Frank Kisfeld (LSV) und Ludger Schulze Beiering (WLV).

Ich bin inzwischen 75 Jahre alt geworden und habe die verfehlte Landwirtschaftspolitik des „Wachsens und Weichens“ seit den 1980er Jahren mit Bedauern miterleben dürfen.

Allein in den vergangenen zehn Jahren hat erneut die Hälfte der Schweinehalter aufgegeben. Und das sind dann unsere kleinen bäuerlichen Betriebe, die gerade für den ländlichen Raum so wichtig wären.

Seit Monaten sind bei der zuständige Landwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, die Empfehlungen des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung der „Borchert-Kommission“ mit einem Umbau der derzeitigen Tierhaltung auf dem Tisch. Sie lässt sie einfach liegen.

Dabei brauchen wir dringend eine Zukunfts-Perspektive für bäuerliche Betriebe

mit auskömmlichen Erzeugerpreisen, mit nachhaltiger Tierhaltung und mit Lebensmittel mit Qualität.

Alles das wurde von dem ehemaligen CDU-Landwirtschaftsminister Borchert in der nach ihm benannten „Borchert-Kommission“ in einem Gutachten erarbeitet und vorgeschlagen.

Hier geht es zum Bericht: Landwirte bauen Frust ab.