NRW

Ruhrverband: Talsperren sind weiter aufnahmefähig

dpa/lnw Essen. In den Talsperren ist nach Angaben des Ruhrverbandes wieder Platz für die Aufnahme von weiterem Niederschlag. Die zurückliegenden regenärmeren Tage seien genutzt worden, um den Füllstand auf knapp 85 Prozent zu reduzieren. „Das ist komfortabel“, sagte eine Sprecherin des Verbandes am Dienstag. Während der Hochwasserphase über Weihnachten seien die Talsperren zuvor in der Spitze zu mehr als 92 Prozent gefüllt gewesen.

02.01.2024

An der Sengbachtalsperre in Solingen steht das Wasser hoch, bis dicht unter die Krone der Staumauer.

An der Sengbachtalsperre in Solingen steht das Wasser hoch, bis dicht unter die Krone der Staumauer.

© Christoph Reichwein/dpa/Archivbild

Hochwasser

Der Ruhrverband geht an der Ruhr und ihren Nebenflüssen von steigenden Pegelständen wegen des angekündigten Dauerregens aus. Der Verband weist darauf hin, dass mit den Talsperren Hochwasserwasserspitzen gemindert werden, aber nicht sämtlicher Niederschlag im gesamten Ruhr-Einzugsgebiet aufgehalten werden kann. Denn die Talsperren befinden sich im höher gelegenen Sauerland. Sie können nicht Niederschläge erfassen, die weiter flussabwärts fallen.

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